US-Schuldenstreit

Darum steigen die Ölpreise moderat


Darum steigen die Ölpreise moderat

Die Ölpreise haben am Freitag bis geringfügig zugelegt.

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli 76,08 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juni-Lieferung stieg um 5 Cent auf 71,91 Dollar.

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Auftrieb erhielten die Erdölpreise durch größere Zuversicht im US-Schuldenstreit. Nachdem sich am Vortag der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, zuversichtlich geäußert hatte, kamen am Freitag optimistischere Töne auch aus dem Weißen Haus. Wird die gesetzliche Schuldengrenze nicht zeitnah angehoben, drohen Zahlungsausfälle auf Seiten der USA, was zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Problemen führen kann.

Die Rohölpreise profitierten auch von dem etwas schwächeren US-Dollar. Wechselkurseffekte spielen im Ölgeschäft eine große Rolle, weil der Dollar die dominierende Handelswährung ist. Tendenziell belastet wird der Ölmarkt seit einiger Zeit durch die zögerliche Konjunkturerholung in China. Hinzu kommen Rezessionssorgen in den Vereinigten Staaten. Ausschlaggebend sind vor allem die starken Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed zur Bekämpfung der hohen Inflation..

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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: Aleksandr Petrunovskyi / Shutterstock.com, Calin Tatu / Shutterstock.com

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