Ölpreise geben Gewinne größtenteils wieder ab
Die Ölpreise haben am Donnerstag anfängliche Gewinne größtenteils wieder abgegeben.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 36,00 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 15 Cent auf 33,64 Dollar. Zunächst hatten die Ölpreise noch deutlicher zugelegt.
Die Stimmung an den Finanzmärkten trübte sich am Nachmittag wieder etwas ein. So gerieten auch die Aktienmärkte unter Druck. Erneut belastete der Streit zwischen den USA und China die Märkte. US-Präsident Donald Trump warf dem chinesischen Premierminister Xi Jinping vor, dass dieser persönlich hinter Attacken von Desinformation und Propaganda in den USA und Europa stehe. Trumps Angriff richtet sich gegen Chinas Verhalten, mit sauberer Weste aus der Corona-Krise zu kommen, samt entsprechenden Aussagen zur Pandemie.
Die Lage am Ölmarkt hatte sich in den vergangenen Wochen erheblich erholt. Nach dem tiefen Absturz der Preise haben sich die Notierungen deutlich erholt. Marktbeobachter nennen als einen Grund Produktionskürzungen auf Seiten großer Förderländer wie Saudi-Arabien oder Russland. Hinzu kommt die Hoffnung auf eine anziehende Rohölnachfrage im Zuge von Lockerungen der massiven Corona-Beschränkungen.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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