Christian Scheid-Kolumne

Erste Kaufempfehlungen


Erste Kaufempfehlungen | finanzen.net

Am Morgen des 7. Juni und somit exakt 30 Tage nach Ende der Zeichnungsfrist - dann endet die Stillhaltefrist - kam es zu einer ganzen Reihe von Kaufempfehlungen für den Börsenneuling Synlab.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Bewertung der Papiere des Labordienstleisters mit "Buy" und einem Kursziel von 21,90 Euro aufgenommen. Zur Erinnerung: Synlab war Ende April an die Börse gegangen. Im Vergleich zum Ausgabepreis bei 18 Euro konnte der Titel zunächst deutlich zulegen, fiel dann aber wieder bis in den Bereich des Ausgabepreises zurück. Laut Goldman Sachs sei das Unternehmen im europäischen Markt, der dank demographischer Entwicklungen wachsen sollte, gut positioniert. Die Experten trauen Synlab in den kommenden Jahren überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen zu. Die Investmentbank Jefferies sieht sogar Kurspotenzial bis 23 Euro und rät ebenfalls zum Kauf. Synlab biete den Investoren europaweite Chancen in einem Sektor, der von der Corona-Pandemie profitiere, aber auch darüber hinaus nachhaltiges Wachstum verspreche. Auch dank der Unternehmensstrategie kleinerer Zukäufe sind die Analysten optimistisch für die Ergebnisentwicklung bis 2025. Am optimistischsten ist die Deutsche Bank. Sie startet ihr Rating für die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 24 Euro. Lediglich mit "Neutral" bewertet die US-Bank JPMorgan die Papiere von Synlab. Das Kursziel von 20,30 Euro bietet aber immer noch ein Aufwärtspotenzial von knapp sechs Prozent. Würde die Aktie des MDAX-Anwärters das durchschnittliche Ziel der vier Banken, 22,30 Euro, erreichen, würde ein Turbo von BNP Paribas fast 40 Prozent zulegen (ISIN DE000PF9SKA7).

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Christian Scheid ist seit rund 18 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist tätig, davon seit circa zehn Jahren als freier Autor. Aktuell schreibt er für mehrere deutschsprachige Fachmagazine und -zeitungen in den Bereichen Aktien und Derivate, darunter Börse Online, Capital, Euro am Sonntag und Zertifikate // Austria. Per 1. Juli 2014 kehrte er zum ZertifikateJournal zurück, wo er bis Ende 2009 schon einmal tätig war und die damalige Österreich-Ausgabe des ZJ verantwortete.


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