ADP: US-Privatwirtschaft schafft im September 749.000 Stellen


WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Unternehmen haben im September ihren Personalbestand stärker aufgestockt als erwartet. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden gegenüber dem Vormonat 749.000 Stellen. Analysten hatten nur ein Plus von 600.000 Jobs vorausgesagt. Im August waren unter dem Strich 481.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, und damit 53.000 mehr als ursprünglich gemeldet.

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"Der Arbeitsmarkt erholt sich weiterhin allmählich", sagte Ahu Yildirmaz, Vizepräsidentin und Co-Leiterin des ADP-Forschungsinstituts. "Im September verzeichneten die meisten Sektoren Zuwächse, wobei Handel, Transport und Versorgungsunternehmen sowie das verarbeitende Gewerbe an der Spitze standen. Die kleinen Unternehmen zeigten jedoch weiterhin ein geringeres Wachstum."

Der ADP-Bericht stützt sich auf etwas über 400.000 US-Unternehmen mit rund 23 Millionen Beschäftigten und gilt als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der am Freitag vorgelegt wird. Der ADP-Bericht umfasst nur die Beschäftigung in der Privatwirtschaft, während der offizielle Bericht auch den Staatsbereich einschließt.

Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen rechnen damit, dass im September auf der Basis des offiziellen Jobreports 800.000 Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft dazugekommen sind. Die Arbeitslosenquote sehen sie bei 8,2 Prozent.

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