DAX letztlich schwächer -- US-Börsen schließlich tiefer -- Ölpreise steigen wieder -- Goldpreis unter Druck -- McDonald's, Bayer, Siemens, Allianz, Novo Nordisk, Apple, DroneShield, Sandisk im Fokus
ams-OSRAM-Aktie setzt Erholung fort – Jefferies hebt Kursziel an. Nach AMD-Aktie: Wer ist der nächste Billionen-Kandidat? Adyen: Neuer Finanzchef kommt von Klarna. WACKER CHEMIE: Siltronic-Anteil soll weiter reduziert werden. KWS SAAT plant Rückkehr zu Wachstum. Qantas: Mit Spezialtanks von Sydney nach New York. Roche: Studienerfolg bei Autoimmun-Medikament.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt konnte seine anfänglichen Gewinne am Mittwoch nicht verteidigen.
Der DAX notierte zur Startglocke moderat höher und hielt sich zunächst auch weiter auf leicht höherem Niveau. Im weiteren Verlauf rangierte er dann um seinen Vortagsschluss, bevor er ins Minus rutschte. Sein Schlussstand: 25.410,63 Punkte (-0,66 Prozent).
Der TecDAX verzeichnete ebenfalls Verluste, nachdem er stärker in den Tag einstieg. Er beendete den Handel 0,41 Prozent leichter bei 4.014,49 Stellen.
Erneut anziehende Ölpreise haben am Mittwoch die Stimmung am deutschen Aktienmarkt belastet. In der Straße von Hormus wurde erneut ein Frachtschiff beschossen. Im Konflikt mit den USA setzt der Iran auf Drohungen und Angriffe gegen Schiffe und beeinträchtigt damit den Verkehr durch die für den weltweiten Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge erheblich.
Bereits am Vortag war die Erholung des DAX an der 50-Tage-Durchschnittslinie zum Stillstand gekommen, die als Indikator für den mittelfristigen Trend gilt. Letztlich schloss das Börsenbarometer kaum verändert. "Am deutschen Aktienmarkt bleibt die Richtungssuche das dominierende Thema", schrieb Chefmarktanalyst Timo Emden vom Handelshaus CapTrader und fuhr fort: "Bullen und Bären geben sich weiterhin die Klinke in die Hand und sorgen für ein ausgeprägtes Patt." Die Kaufbereitschaft der Anleger wird Emden zufolge weiterhin durch die Unsicherheit über die Entwicklung der Energiepreise gebremst. "Der DAX hängt weiterhin am Tropf des Ölpreises", so der Experte. Solange die Energiemärkte die Richtung vorgäben, habe der DAX nur wenig Spielraum für eine eigenständige Entwicklung. Zudem dürften sich die Anleger vor dem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping zunächst zurückhalten.
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Europas Börsen bewegten sich am Mittwoch abwärts.
Der EURO STOXX 50 zeigte sich nach anfänglichen Gewinnen unterhalb der Nulllinie, wo er den Handel 0,31 Prozent schwächer bei 6.305,08 Punkten beendete.
An den europäischen Börsen zeigten sich die Anleger am Mittwoch weiterhin vorsichtig. "Vor dem Treffen zwischen den USA und China halten sich die Anleger mit größeren Engagements zurück", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. "Der ruhige Handel zeigt, dass die Märkte derzeit weniger auf neue Positionen setzen und vielmehr auf politische Klarheit warten."
Von den Konjunkturdaten gingen trotz besser als erwarteter Ergebnisse keine nennenswerten Impulse aus. Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheiten fanden sie am Markt nur wenig Beachtung. Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank wertete die im September erhobenen Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone als überraschend positiv. "In Anbetracht der hohen Energiepreise war davon auszugehen, dass die Unternehmen weniger optimistisch in die Zukunft blicken", so Gitzel. "Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Die Stimmung hellt sich sogar nochmals deutlich auf."
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Die US-Börsen zeigten sich zur Wochenmitte mit negativen Vorzeichen.
Der Dow Jones verlor bereits zu Beginn etwas und gab in der Folge weiter nach. Letztlich stand hier ein Minus von 0,68 Prozent bei 51.512,42 Punkten an der Kurstafel.
Der technologielastige NASDAQ Composite notierte zum Börsenstart ebenso leichter, geriet im Anschluss aber kräftig unter die Räder. Hier ging es schließlich um 1,13 Prozent auf 26.936,04 Zähler abwärts.
Dabei gerieten die Märkte erneut durch die Entwicklung der Ölpreise unter Druck, nachdem diese ihre jüngste Abwärtsbewegung zunächst beendet hatten.
Der Ölpreis fiel damit vorerst als Unterstützung für die Aktienmärkte weg. Sowohl die Nordseesorte Brent als auch die US-Sorte WTI verteuerten sich nach mehreren Tagen mit Kursverlusten wieder etwas. Zugleich richteten die Anleger ihren Blick auf die Entwicklungen rund um die UN-Generalversammlung in New York. Zuletzt hatten Hoffnungen auf eine mögliche Annäherung zwischen den USA und dem Iran im Konflikt für etwas Zuversicht gesorgt. Konkrete Ergebnisse stehen jedoch weiterhin aus. Ein iranischer Abgeordneter hält ein direktes Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian für wahrscheinlich.
Darüber hinaus stand das geplante Gipfeltreffen zwischen Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping im Fokus der Investoren. Xi ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Washington. Bei den Gesprächen dürfte unter anderem auch die Frage nach einem sicheren Umgang mit Künstlicher Intelligenz eine Rolle spielen.
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An den Börsen in Fernost ging es zur Wochenmitte nach unten.
In Tokio legte der Nikkei 225 am Freitag schlussendlich 1,38 Prozent auf 65.018,95 Punkte zu. Wie bereits Montag und Dienstag bleibt er auch heute feiertagsbedingt geschlossen.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 0,39 Prozent auf 3.936,52 Zähler nach unten.
In Hongkong verlor der Hang Seng daneben 1,01 Prozent auf 24.834,12 Punkte.
Die ostasiatischen Börsen tendierten am Mittwoch uneinheitlich und folgten damit den schwankenden Vorgaben der Wall Street, wobei im späten Handel die Verluste auf breiter Front überwogen.
Marktteilnehmer führten die Zurückhaltung vor allem auf das am Donnerstag bevorstehende Spitzentreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping zurück. Auf der Agenda stehen zentrale Themen wie die globalen Handelsbeziehungen, Künstliche Intelligenz, Lieferketten sowie geopolitische Fragen. Während sich Regierungsvertreter beider Nationen optimistisch über den Verlauf der Vorgespräche äußerten, mahnt der chinesische Botschafter in den USA zur Vorsicht: Er hob erneut Pekings unumstößliche „rote Linien“ bezüglich Taiwan und der Menschenrechtslage hervor.
An der Börse in Tokio findet im Rahmen einer mehrtägigen Feiertagsserie am Mittwoch der letzte handelsfreie Tag statt.