S&P Global sieht anziehende Dynamik in der deutschen Wirtschaft
Das Wachstum in der deutschen Wirtschaft hat sich im September beschleunigt.
Der von S&P Global erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - verbesserte sich auf 53,8 von 51,8 Punkten im Vormonat, wie aus den Daten der ersten Veröffentlichung für den Monat hervorgeht. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung.
Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 53,8 von 54,3 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten einen Stand von 54,0 erwartet. Der Index für den Servicesektor legte zu auf 52,9 von 49,7 Punkten. Hier hatte die Prognose auf 49,6 gelautet.
"Die deutschen Unternehmen meldeten im September weitere Anzeichen von Widerstandsfähigkeit", kommentierte S&P-Global-Ökonom Phil Smith. "Das Wirtschaftswachstum gewann an Fahrt, die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist blieben stabil und die Beschäftigung wuchs den zweiten Monat in Folge - und das alles trotz des wieder steigenden Inflationsdrucks."
Smith ergänzte: "Die Flash-Indizes deuten auf den stärksten Anstieg der Geschäftstätigkeit seit fast einem Jahr hin, wobei sich der Servicesektor - nach einer ruhigeren Phase im Anschluss an den Ausbruch des Nahostkriegs - dem Verarbeitenden Gewerbe anschloss und endlich wieder in den Wachstumsbereich zurückgekehrt ist."
DJG/apo/ros
DOW JONES
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