DAX geht mit Verlusten ins Wochenende -- US-Börsen letztlich uneins -- Buffett gibt Verwaltungsratsvorsitz bei Berkshire Hathaway ab -- VW senkt Prognose -- Alphabet, Infineon, Bitcoin im Fokus
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Marktentwicklung
Am Freitag dominierten am deutschen Aktienmarkt die Bären.
Der DAX gab bereits zum Auftakt nach und rutschte im Handelsverlauf immer tiefer ins Minus. Er beendete die Sitzung schließlich 1,60 Prozent tiefer bei 25.304,06 Punkten.
Der TecDAX stieg zunächst etwas höher in den Handel ein, im Verlauf fiel er aber auf rotes Terrain zurück und gab dann ebenfalls deutlich nach. Letztlich verabschiedete er sich 1,07 Prozent schwächer bei 3.953,44 Zählern ins Wochenende.
Der große Verfallstag ("Hexensabbat") sorgte für erhöhte Volatilität. Da an einem solchen Tag Terminkontrakte und Optionen auf Indizes sowie Einzelaktien auslaufen, versuchen große Adressen und Fondsverwalter oft, die Kurse kurzfristig in ihre gewünschte Richtung zu schieben. Kleinanleger haben hierauf kaum Einfluss.
Abseits des Verfallstags fehlten neue Impulse von der Agenda. Im Mittelpunkt stand weiter die Nachlese der jüngsten US-Notenbankentscheidung zur ersten Zinserhöhung seit drei Jahren. Laut Marktbeobachter Stephen Innes treibt Investoren nun vor allem die Frage um, wie weit der aktuelle Erhöhungszyklus gehen wird. Die japanische Notenbank zog unterdessen erwartungsgemäß nach und hob ihren Leitzins am Freitag ebenfalls weiter an.
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Europas Börsen zeigten sich vor dem Wochenende sehr schwach.
Der EURO STOXX 50 ist knapp im Plus gestartet, drehte dann aber ins Minus und weitete seine Verluste im Verlauf deutlich aus. Schließlich verlor er 1,46 Prozent auf 6.230,42 Einheiten.
Gedämpft wurde die Stimmung am Markt vor allem durch die schwelenden Konflikte im Nahen Osten und die damit verbundenen Befürchtungen bezüglich der fossilen Energieversorgung.
Neue richtungsweisende Impulse waren zum Ausklang der Woche rar. Weiter wirkte die jüngste Wende der US-Notenbank nach, nachdem die Fed nach dreijähriger Pause erstmals wieder die Leitzinsen angehoben hat.
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Die US-Börsen tendierten am Freitag uneinheitlich.
Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Verlustzone und verlor zum Sitzungsende 0,18 Prozent auf 51.682,64 Punkte.
Der technologielastige NASDAQ Composite kehrte nach anfänglichen Verlusten in die Gewinnzone zurück und verbesserte sich schlussendlich um 0,39 Prozent auf 26.522,55 Zähler.
Die US-Börsen haben eine turbulente Woche am Freitag uneinheitlich beendet. Belastend wirkten vor allem Renditen von mehr als fünf Prozent bei US-Staatsanleihen sowie der weiterhin hohe Ölpreis, der Inflations- und Zinssorgen schürte. Rückenwind kam dagegen aus dem Halbleitersektor, dessen Kursgewinne stärkere Verluste am Gesamtmarkt verhinderten. Nach der Zinserhöhung der US-Notenbank vom Mittwoch beschäftigen sich Anleger verstärkt mit der Frage, ob weitere geldpolitische Straffungen folgen könnten. Für zusätzliche Schwankungen sorgte der große Verfallstag an den Terminbörsen, während viele Marktteilnehmer angesichts der geopolitischen Risiken vor dem Wochenende vorsichtig agierten.
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An den Börsen in Fernost zeigten sich am letzten Handelstag der Woche Gewinne.
In Tokio legte der Nikkei 225 schlussendlich 1,38 Prozent auf 65.018,95 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 0,94 Prozent auf 3.911,87 Zähler nach oben.
In Hongkong gewann der Hang Seng daneben 0,60 Prozent auf 24.750,78 Punkte.
Positiv gestimmte US-Börsen haben am Freitag den Handelsplätzen in Asien durchweg Auftrieb verliehen. Treiber an der Wall Street waren gesunkene Ölpreise sowie das als entschlossen wahrgenommene Vorgehen der US-Notenbank gegen die Inflation. Die sinkenden Notierungen beim Rohöl dämpften die Inflationssorgen am Anleihemarkt spürbar, sodass die Rendite zehnjähriger US-Papiere mit 4,94 Prozent wieder deutlicher unter die Fünf-Prozent-Marke rutschte.
Die Bank of Japan hob ihren Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent an, woraufhin der Yen nachgab und der US-Dollar anzog. Flankiert wurde die Entscheidung von japanischen Verbraucherpreisen, die im August auf Jahressicht etwas schwächer als erwartet stiegen und zum Vormonat stagnierten. Die Börsen in Japan gehen nun in ein verlängertes Feiertagswochenende und bleiben von Montag bis Mittwoch geschlossen.
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