Lufthansa-Aktie kaum verändert: Weitere Boeing-737-MAX-Flugzeuge bestellt - Kontinuität im Vorstand
Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat grünes Licht für die Ausübung von 20 Kaufoptionen für Flugzeuge des Typs Boeing 737 MAX 10 gegeben.
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Mit diesem Schritt setzt die Lufthansa Group die Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte nach eigenen Angaben fort. Grundlage für den Beschluss ist eine im Jahr 2023 vereinbarte Bestellung von 40 Boeing 737 MAX 8, die insgesamt 60 Kaufoptionen für weitere Flugzeuge der Boeing-737-MAX-Familie beinhaltet.
Die Auslieferung der nun fest bestellten Boeing 737 MAX 10-Flugzeuge ist den Angaben zufolge zu Beginn der 2030er Jahre vorgesehen. Die neuen Flugzeuge sollen schrittweise ältere Flugzeuge der A320-Familie ersetzen.
Die Bestellung hat einen Listenpreis von rund 3,4 Milliarden US-Dollar und ist Teil des laufenden Programms zur Flotten-Modernisierung. Bis 2035 plant die Airline-Gruppe mit der Auslieferung von mehr als 250 neuen Flugzeugen.
Lufthansa verlängert drei Vorstandsverträge
Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat drei Vorstandsverträge verlängert. Finanzvorstand Till Streichert wurde für weitere fünf Jahre bis zum 14. September 2032 bestellt. Er ist seit 2024 Mitglied des Vorstands. Der Vertrag von Chief Technology Officer (CTO) Grazia Vittadini wurde bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Sie ist ebenfalls seit 2024 Vorstandsmitglied und verantwortet die Bereiche Technik, IT und Innovation. Im Jahr 2030 wird sie die im Lufthansa-Konzern für Vorstände geltende Altersgrenze erreichen. Chief Commercial Officer (CCO) Dieter Vranckx, ebenfalls seit 2024 Vorstandsmitglied, bindet der Airline-Konzern bis zum 30. Juni 2032 an sich.
Im XETRA-Handel zeigt sich die Lufthansa-Aktie zeitweise bei 7,68 Euro wenig verändert.
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