Aktie tiefer: E.ON verlangt Senkung der Stromsteuer für alle Bürger
In der Debatte um stark gestiegene Energiepreise lehnt Deutschlands größter Energieversorger E.ON Spritpreis-Entlastungen ab und fordert stattdessen eine Senkung der Stromsteuer.
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Solch eine Senkung würde allen Menschen in Deutschland helfen, erklärte der Vorstandschef von E.ON Energie Deutschland, Filip Thon, laut einer Mitteilung. "Zugleich schafft sie einen echten Anreiz für Elektrifizierung und E-Mobilität, anstatt jetzt Diskussionen über Vergünstigungen fossiler Energien zu führen." Die aktuellen Zulassungszahlen von E-Autos zeigten, dass der Wandel längst begonnen habe.
E.ON bekräftigte frühere Angaben, wonach der Energieversorger seine Preise für Strom und Gas für Bestandskundinnen und -kunden im Jahr 2026 "stabil halten" könne. Man habe sich langfristig eingedeckt, erklärte Thon. E.ON hat in Deutschland nach früheren Angaben rund 11,3 Millionen Stromkunden und 2,3 Millionen Gaskunden.
Die E.ON-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 1,94 Prozent tiefer bei 17,43 Euro.
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MÜNCHEN (dpa-AFX)
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