Aktien Asien: Nikkei bleibt auf Rekordjagd - Talfahrt des Hang Seng geht weiter


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SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte sind am Montag mehrheitlich mit Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Gefragt waren einmal mehr Technologiewerte. Der japanische Nikkei 225 blieb auf Rekordjagd, und auch dem südkoreanischen KOSPI fehlte nicht viel zu einer neuen Bestmarke. An den chinesischen Handelsplätzen fanden die Kurse nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende keine gemeinsame Richtung. Auch an den US-Börsen war am Freitag nicht gehandelt worden.

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Dank positiver Signale bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs ging es für die Ölpreise zuletzt weiter bergab. Die Vermittler-Staaten Katar und Pakistan sprachen in einer gemeinsamen Erklärung von "ermutigenden Fortschritten, darunter die Schaffung eines Mechanismus für weitere technische Gespräche". Die Parteien richteten zudem eine Kommunikationsverbindung ein, um Zwischenfälle und Fehleinschätzungen zu vermeiden, mit dem Ziel, die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

Dies könnte kurzfristig zu einer positiven Stimmung führen, die Märkte weiter nach oben treiben und die Ölpreise senken, kommentierte Cusson Leung, oberster Anlagestratege bei KGI Asia, bei Bloomberg Television. In den 60 Tagen, in denen ein endgültiges Abkommen zur Beendigung des Konflikts erarbeitet werden soll, dürften sich die Märkte aber wieder schwankungsanfälliger zeigen.

In Tokio schloss der Nikkei am Montag 1,55 Prozent höher mit 72.354 Punkten. Für den Kospi ging es um 0,69 Prozent auf 9.115 Punkte bergauf. Beide Indizes hatten am Freitag weitere Rekorde markiert, sich dann aber wenig verändert aus dem Handel verabschiedet.

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Die Aktien von LG Electronics gewannen in Seoul zu Wochenbeginn bis zu 13 Prozent. Sie profitierten von einem Bericht, wonach Führungskräfte des Herstellers von Elektrogeräten der Konzernzentrale des KI-Chip-Riesen NVIDIA einen Besuch abstatten wollen, um über eine Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik zu sprechen.

Der CSI-300-Index (CSI 300) mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandbörsen legte am Montag um 2,40 Prozent auf 5.060 Punkte zu. Dagegen ging in der Sonderverwaltungszone Hongkong die Talfahrt des Hang Seng mit einem Minus von 0,67 Prozent auf 23.765 Punkte weiter. Das Börsenbarometer litt unter schwachen Konsumdaten. Technologietitel wie Alibaba und Xiaomi konnten weiterhin nicht vom KI-Hype profitieren.

Der australische S&P ASX 200 verlor 0,14 Prozent auf 8.816 Punkte./gl/nas

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