Aktien Asien: Nikkei gibt etwas nach - Virussorgen dominieren weiter


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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat auch am Dienstag das Geschehen an den Börsen Asiens bestimmt. Investoren versuchen weiter abzuwägen, wie groß die wirtschaftlichen Folgen der Reisebeschränkungen im Zuge des Virusausbruchs sein werden. In Tokio fiel der Leitindex Nikkei 225 um 0,55 Prozent auf 23 215,71 Punkte, wobei er sich zum Handelsschluss hin schon ein Stück erholt hatte. In Shanghai, Hongkong und Taiwan blieben die Börsen wegen des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen.

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Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist auf über 4500 gestiegen, nachdem das chinesische Staatsfernsehen einen Sprung um mehr als 1700 Fälle im Vergleich zum Vortag meldete. Allein in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei habe es auch 24 weitere Todesopfer gegeben, so dass landesweit mindestens 106 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben seien.

Zu Wochenbeginn war der Nikkei um 2 Prozent abgesackt. Auch die Aktienmärkte in Europa und den USA mussten teils herbe Verluste einstecken. "Es gab weltweit einen viralen Ausverkauf an den Börsen", schrieben die für Asien zuständigen Währungsexperten der Commerzbank.

Am Dienstag nun beruhigte sich die Lage wieder etwas. Asienweit aber beeinträchtigten die Sorgen vor der Ausbreitung des neuartigen Virus die Risikobereitschaft der Anleger weiterhin, sagten Händler. So knickte der südkoreanische Leitindex Kospi im Südkorea um rund 3 Prozent ein, nachdem an der Börse dort nach der Feiertagspause wieder gehandelt wurde./la/fba

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