Aktien Asien: Uneinheitliches Bild trotz fester Wall Street
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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Börsen Asiens haben am Freitag keine gemeinsame Richtung gefunden. Zwar hatte die Wall Street mit ihrer fortgesetzten Erholung eigentlich für Rückenwind gesorgt, doch bröckelten die Futures am US-Aktienmarkt zuletzt ein wenig ab. Die Investoren bleiben angesichts des ungelösten Handelskonflikts zwischen China und den USA vorsichtig. Medienberichten zufolge will die US-Regierung mit ihrer Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Geschäfte amerikanischer Unternehmen mit dem Tech-Giganten Huawei nun doch noch länger warten. Grund sei die jüngste Ankündigung aus Peking, den Import von US-Agrarprodukten vorerst einzustellen.
In Tokio legte der Nikkei 225 um etwa ein halbes Prozent auf 25 684,82 Punkte zu, auch der Topix stand mit 0,35 Prozent im Plus. In den vergangenen Handelstagen hatte der Anstieg des Yen hier die Kurse belastet, da er japanische Waren für ausländische Käufer automatisch verteuert. Zuletzt gab die Währung aber wieder etwas nach.
An Chinas Festlandbörsen ging es für den CSI 300 zuletzt um rund 1 Prozent auf 3633,42 Punkte abwärts. In Hongkong fiel der Hang Seng zugleich um 0,3 Prozent auf 26 043,99 Zähler. In der chinesischen Sonderverwaltungsregion sorgen tägliche Massenproteste gegen die Stadtregierung nach wie vor für große Unsicherheit. Allerdings hatten zuletzt überraschend starke Exportzahlen aus China trotz aller Konflikte die Kurse etwas stabilisiert./kro/mis
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