Aktien Asien: Verluste in China nach der Fed - Yen stützt den Nikkei


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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Börsen Asiens haben am Donnerstag nach einem nur kleinen Zinsschritt in den USA und schwachen Konjunktursignalen aus China mehrheitlich schwächer notiert. Unter den großen Börsen konnte sich lediglich der Tokioter Nikkei 225 gerade so ins Plus retten. Gestützt vom schwachen Yen, der den japanischen Exporten von Vorteil ist, schloss der schwach gestartete japanische Leitindex knapp mit 0,09 Prozent im Plus bei 21 540,99 Punkten.

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Volkswirtin Charlotte Heck-Parsch von der Bayerischen Landesbank sprach von einer "zaghaften Zinssenkung" der US-Notenbank Fed, bei der einige Marktteilnehmer mit deutlicheren Signalen für weitere Zinssenkungen gerechnet hatten. Diese Hoffnung wurde am Vorabend jedoch nicht erfüllt. Chef-Währungshüter Jerome Powell hatte die Aussage getroffen, dass keine Serie von Schritten dieser Art anstehe.

Außerhalb Japans ging es meist bergab, allen voran an den chinesischen Festlandbörsen mit einem Abschlag von zuletzt 0,81 Prozent auf 3804,47 Punkte beim CSI 300. Aus dem Reich der Mitte gab es an der Konjunkturfront noch keine Entwarnung. Der chinesische Caixin Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hat sich im Juli zwar verbessert, er deutet aber weiter auf eine Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität hin.

Davon wurde auch der Hang Seng in der Sonderverwaltungszone Hongkong beeinträchtigt. Er fiel um 0,89 Prozent auf 27 529,25 Punkte./tih/zb

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