Aktien Asien: 'Warsh-Schock' löst Verluste zum Wochenauftakt aus


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TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die fortgesetzten Turbulenzen am Gold- und Silbermarkt haben die Aktienmärkte in Fernost zum Start in die neue Börsenwoche mit nach unten gezogen. Am größten waren die Einbußen in Südkorea, der Leitindex Kospi sackte um über 5 Prozent ab, nachdem er am Freitag eine weitere Höchstmarke erreicht hatte.

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Der Aktienhandel in Seoul wurde sogar teilweise unterbrochen wegen der großen Kursausschläge. Unter Druck gerieten zuvor sehr stark gelaufene Papiere aus der Halbleiterbranche, Samsung Electronics rutschten um gut 6 Prozent ab und SK Hynix um fast 9 Prozent.

"Asiens Märkte haben im Abwärtsmodus eröffnet nach den Verlusten an den US-Aktienmärkten am Freitag", schrieb Analyst Stephen Innes von SPI Asset Management. Die Ernennung von Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Fed durch US-Präsident Donald Trump habe eine Flucht aus risikoreichen Anlagen ausgelöst. Warsh gilt eigentlich als "Inflation Hawk", der eher zu einem restriktiveren Zinspfad tendiert, um so die Teuerungsrate in den Griff zu bekommen.

Kryptowährungen, Edelmetalle und Industriemetalle gerieten am Montag weiter unter starken Druck. Diese Verluste griffen auch auf Aktien über, so Innes, der von einem "Warsh-Schock" sprach. Die Verkäufe an den Märkten seien aber vor allem technischer Natur: Investoren lösten diejenigen Positionen auf, in denen sie zuletzt überdurchschnittlich engagiert waren, so etwa in Gold und Silber.

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Der japanische Leitindex Nikkei 225 verlor 1,25 Prozent auf 52.655 Punkte. An Chinas Börsen ging es noch stärker nach unten. Der CSI-300-Index (CSI 300) der chinesischen Festlandbörsen sank um 2,2 Prozent auf 4.603 Zähler, der Hang-Seng-Index (Hang Seng) der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte sogar 3,2 Prozent auf 26.517 Punkte ein.

Auch die australische Börse konnte sich dem Abwärtstrend zum Wochenbeginn nicht entziehen. Der S&P/ASX 200 (S&P ASX 200) fiel um gut ein Prozent auf knapp 8.779 Punkte. In Sydney wurden wegen der hohen Einbußen von Gold, Silber und Kupfer die Papiere aus der Bergwerksbranche überdurchschnittlich stark verkauft./bek/mis

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