Aktien Europa: EuroStoxx bleibt am Rekordhoch dicht dran


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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - An den europäischen Börsen ist die Stimmung zum Wochenstart überwiegend freundlich. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 blieb im frühen Montagshandel mit plus 0,33 Prozent auf 6.561 Punkten nur wenige Zähler unter seinem Rekordhoch aus der Vorwoche.

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Rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington ist ein Ende des Irankriegs noch immer nicht absehbar. Die Börsen gehen mit diesem Thema derzeit recht gelassen um. Die Ölpreise waren am Montag wenig bewegt. Hoffnungen auf eher stabile denn steigende Zinsen in den USA, wo Wirtschaftsdaten zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen waren, stützen die Märkte.

Außerhalb des Euroraums gab am Montag der Schweizer Leitindex SMI um 0,20 Prozent auf 14.363 Punkte nach. Der britische FTSE 100 legte um 0,21 Prozent auf 10.772 Punkte zu.

Stärkster Wert im EuroStoxx waren am Vormittag Argenx (arGEN-X) mit einem Plus von gut 8 Prozent. Grund ist ein Erfolg des Biotech-Spezialisten in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie mit einem Medikament gegen eine seltene entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur.

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Im Rohstoff- und Technologiesektor gab es die größten Zuwächse. ASML (ASML NV), Siemens Energy und Infineon lagen im EuroStoxx auf den vorderen Plätzen mit Kursaufschlägen von bis zu mehr als 3 Prozent. Minenwerte hatten in London die Nase vorn.

Die Papiere des niederländischen Ladestationen-Konzerns Fastned (Fastned BV Depositary Receipt 1) verteuerten sich um 10 Prozent. Ihnen gab eine positive Einschätzung von Oddo BHF mit einem von 40 auf 60 Euro angehobenen Kursziel Auftrieb. Im Jahr 2026 hat sich der Fastned-Aktienkurs mittlerweile verdoppelt.

Anderes sah es zum Wochenauftakt für die Titel des Motorenbauers Steyr Motors aus, die an der Börse in Wien nach einer Senkung der Geschäftsziele für das laufende Jahr und einer Streichung der Prognose für 2027 um 14 Prozent einbrachen. Das Unternehmen nannte Verzögerungen bei internationalen Rüstungsprojekten als Grund für die zurückgenommenen Ziele./ajx/mis

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