Aktien Europa: Kaum verändert vor US-chinesischem Handelsabkommen


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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Anleger an Europas Börsen haben sich am Mittwoch vor der anstehenden Unterschrift unter das erste US-chinesische Handelsabkommen überwiegend zurückgehalten. Vor allem ein Medienbericht dämpfte die Stimmung, denn die Zölle für in die USA exportierten Waren aus China sollen Kreisen zufolge zunächst nicht gestrichen werden. Dies hatte bereits an den Überseebörsen für etwas Ernüchterung gesorgt.

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Der Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) sank gegen Mittag um 0,08 Prozent auf 3772,00 Punkte. In Paris gab der CAC 40 um 0,04 Prozent auf 6038,34 Zähler nach. In London indes legte der FTSE 100 zuletzt um 0,19 Prozent auf 7637,04 Punkte zu und profitierte weiter von einem schwächelnden Pfund.

"Wir handeln aktuell in unsicheren Zeiten, die auch weiterhin die Widerstandskraft der Märkte und die mentale Stärke der Investoren testen", sagte Stephen Innes, Marktstratege bei AxiTrader.

Unter den einzelnen Branchen gab es zur Wochenmitte mehr Verlierer als Gewinner. Während der Pharmasektor (STOXX EU600 Health Care) europaweit mit plus 0,6 Prozent am deutlichsten unter den insgesamt 19 Branchen zulegte, gab die Branche der Versicherer mit minus 1,0 Prozent am deutlichsten nach.

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Zwischenberichte zu ihrem abgelaufenen Quartal legten die Ölkonzerne Total und Tullow Oil sowie die britische Ashmore Group vor. Die auf Schwellenländer spezialisierte Fondsmanagement-Gesellschaft überzeugte im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal mit einem Anstieg ihrer verwalteten Vermögenswerte auf ein Rekordhoch. Die Analysten von Morgan Stanley lobten insbesondere den besser als erwarteten Netto-Neugeldzufluss. Die Aktie legte in London um 0,6 Prozent zu.

Das ebenfalls britische Unternehmen Tullow Oil enttäuschte indes erneut und rechnet nun mit Belastungen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar. Das brockte der bereits Anfang Dezember steil auf Talfahrt gegangenen Aktie zunächst einen kräftigen Verlust ein. Bald darauf drehte das Papier jedoch ins Plus und stieg zuletzt um fast 5 Prozent. Laut Analysten gab es im Grunde keine Überraschungen mehr. Die im Leitindex der Eurozone zu findende Ölgesellschaft TOTAL meldete einen Rückgang der Raffinationsspannen im vierten Quartal. Die Aktie reagierte zuletzt mit einem moderaten Verlust von 0,4 Prozent.

Safran (SAFRAN) indes waren Favorit im EuroStoxx 50 mit plus 1,5 Prozent. Analyst Chris Hallam von Goldman Sachs sprach eine Kaufempfehlung für die Aktie des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns aus. Er sieht inzwischen einen attraktiven Einstiegszeitpunkt. Die RBS-Aktien (RBS (Royal Bank of Scotland)), die von Barclays auf "Underweight" gesenkt wurde, gab im britischen "Footsie" zugleich um 2,5 Prozent nach./ck/mis

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