Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte nach schwacher Vorwoche weiter absacken


Werte in diesem Artikel
Indizes

25,408.64 EUR 142.11 EUR 0.56 %

6,302.82 EUR 30.32 EUR 0.48 %

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für den Dax (DAX 30) zeichnen sich nach der schwachen Vorwoche weitere Verluste ab. Der X-Dax (DAX 30) als Indikator für den deutschen Leitindex lässt am Montag einen Start bei 15 434 Punkten und damit 0,68 Prozent unter dem Schlussstand vom Freitag erwarten. Das Eurozonen-Börsenbarometer EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) dürfte 0,9 Prozent niedriger in den Tag starten.

Werbung

Am vergangenen Mittwoch hatte der Dax mit 15 810 Punkte einen Rekordstand erreicht, dann jedoch gedreht und auf Wochensicht rund ein Prozent verloren. Auch an der Wall Street entfernten sich die Indizes von ihren Rekordniveaus.

Nun droht dem Dax abermals ein Rutsch unter die 50-Tage-Linie, die er am Freitag noch mit Mühe in etwa verteidigen konnte. Sie gilt als Gradmesser für den mittelfristigen Trend. Die Zwischentiefs von Mitte Juni und Anfang Juli bei knapp über 15 300 Punkte rücken in den Fokus. Von hier aus war dem Dax jeweils eine Erholung gelungen.

Mit Blick auf die gerade gestartete Berichtssaison zum zweiten Quartal ist der Marktstratege Mislav Matejka von der US-Bank JPMorgan optimistisch. Sie könnte noch stärker werden als die nach dem Auftaktquartal, bei zurückhaltenderer Stimmung der Anleger, so der Experte. Verglichen mit dem Vorkrisenniveau von 2019 erscheinen ihm die Erwartungen nicht allzu ambitioniert. Auch die Marktexperten der Bank Credit Suisse setzen in den nächsten Monaten weiter auf Aktienanlagen.

Werbung

Unter den Einzelwerten stehen zu Wochenbeginn unter anderem die Aktien von RWE im Fokus. Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen hat auch das Kohlekraftwerk Weisweiler und andere Standorte des Energiekonzerns getroffen. Das Unternehmen schätzte die Schäden am Samstag auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Anteilsscheine gut ein halbes Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag.

Bei dem Finanzdienstleister Hypoport (Hypoport SE) schwächte sich das Geschäftswachstum bei der Kreditvermittlung im zweiten Quartal merklich ab. Auf Tradegate büßten die Papiere mehr als ein Prozent ein.

Geschäftszahlen gab es auch von dem Elektronikhändler Ceconomy (Ceconomy St). Die Aktien legten auf Tradegate moderat zu./la/mis

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.