Aktien Frankfurt Ausblick: Dax schwächer erwartet - Zahlenflut, Warten auf Fed


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 30) steuert nach einer wochenlangen Rally am Mittwoch auf moderate Verluste zu. Knapp eine Stunde vor dem Börsenstart signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex einen Kursrückgang von 0,26 Prozent auf 12 907 Punkte. Sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) wird ebenfalls knapp im Minus erwartet.

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Zu Wochenbeginn hatte der Dax mit 12 986 Punkten ein weiteres Hoch seit Juni vergangenen Jahres erreicht. Mit einem nur minimalen Minus behauptete er sich am Dienstag nur wenig unter diesem Niveau. Den Angriff auf 13 000 Punkte sieht Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners indes zunächst "vertagt". "Hierfür bedarf es neuer Impulse in Form positiver Nachrichten, sonst kommen auf diesem Niveau keine Anschlusskäufer in den Markt", so der Experte.

Derweil steigt in der laufenden Berichtssaison die Schlagzahl: Mit der Deutschen Bank (Deutsche Bank), Bayer sowie Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) (VW (Volkswagen (VW) vz)) (Volkswagen (VW) vz) legen allein drei Unternehmen aus dem Dax Zahlen vor. Dazu kommen eine Vielzahl von Quartalsbilanzen aus der zweiten und dritten Börsenreihe.

Außerdem wirft der abendliche Zinsentscheid der US-Notenbank Fed bereits seine Schatten voraus. Die Währungshüter wollen Analysten zufolge mit einer erneuten Zinssenkung eine drohende Wachstumsdelle der US-Wirtschaft verhindern. "Entscheidend wird heute einmal mehr der Ausblick der Fed auf ihren zukünftigen Zinspfad sein", so Altmann. "Die Börsianer rechnen für den März nächsten Jahres mit dem nächsten Zinsschritt."

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Die Deutsche Bank verbuchte wegen ihres teuren Konzernumbaus auch im dritten Quartal herbe Verluste. Der Fehlbetrag fiel noch höher aus als von den wenigen Analysten erwartet, die sich überhaupt zu einer Schätzung durchgerungen hatten. Dazu kam wegen der Einstellung des Aktienhandels ein überraschend deutlicher Rückgang der Erträge.

Ein Händler sprach von insgesamt erneut enttäuschenden Resultaten. Auch die Quartalszahlen der Fondstochter DWS (DWS Group GmbHCo), die im Nebenwerte-Index SDAX gelistet ist, seien mit Ausnahme der Nettomittelzuflüsse hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Auf der Handelsplattform Tradegate büßten Deutsche-Bank-Aktien vorbörslich knapp zwei Prozent ein, und DWS verloren rund ein halbes Prozent.

Der Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer konnte den Quartalsumsatz sowie das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein wenig stärker steigern als von Analysten erwartet. Börsianer richteten den Fokus allerdings darauf, dass sich die Zahl der Klagen in den USA wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter binnen dreier Monate mehr als verdoppelt hat. Auf Tradegate notierte die Aktie moderat im Minus.

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Der weltgrößte Autobauer Volkswagen hält derweil trotz des überraschend deutlichen Ergebnisanstiegs in den ersten neun Monaten an seinen Jahreszielen fest. Die Vorzugsaktien der Wolfsburger verteuerten sich vorbörslich um knapp ein Prozent./gl/mis

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