Aktien Frankfurt Ausblick: Dax unter Druck - Corona-Sorgen dominieren wieder


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 30) kommt in dieser Woche nicht in die Gänge: Am Mittwoch knapp eine Stunde vor dem Start des Xetra-Handels signalisierte der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex ein Minus von 1,33 Prozent auf 10 676 Punkte. Von der bereits erfolglos getesteten Marke von 11 000 Punkten wird sich das Börsenbarometer damit wohl noch weiter entfernen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) dürfte ähnlich schwach starten.

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Der Markt bleibt in der Corona-Krise weiter im Zwiespalt zwischen Lockerung und Vorsicht. Am Vorabend warnte auch der prominente US-Immunologe und Regierungsberater Anthony Fauci vor übertrieben schneller Rückkehr zur Normalität. "Das könnte wirklich ernste Konsequenzen haben", sagte Fauci in einer Video-Anhörung des Senats. Angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Pandemie treibt US-Präsident Donald Trump derweil Lockerungen voran. Obendrein ist der Handelsstreit zwischen den USA und China wieder in den Köpfen der Anleger präsent.

Ansonsten stehen zur Wochenmitte eine Reihe von Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe mit ihren Geschäftszahlen im Fokus. So war die Commerzbank angesichts der Furcht vor vielen Kreditausfällen infolge der Corona-Krise im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht als befürchtet. Dennoch sieht sich das Finanzhaus dank ihrer guten Kapitalausstattung gut gerüstet für die kommenden Monate. Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Aktien rund 1 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Dienstag.

Der ebenfalls im MDAX notierte Telekommunikationsanbieter United Internet steigerte Umsatz und operatives Ergebnis zum Jahresauftakt wie erwartet und bleibt virusbedingt unter Vorbehalt bei seinen Jahreszielen. Auf Tradegate bewegten sich die Papiere kaum vom Fleck und schlugen sich damit besser als der schwach erwartete Gesamtmarkt.

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Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen SE) profitierte auch im ersten Quartal von steigenden Mieten. Allerdings hatten höhere Verwaltungskosten den Betriebsgewinn gedrückt. Die Anteilsscheine des Immobilienkonzerns verloren auf Tradegate mehr als ein Prozent.

Ferner belasteten die Folgen der Corona-Krise den ohnehin angeschlagenen Kabel- und Bordnetzspezialist LEONI im ersten Quartal schwer. Die Aktien des im im Nebenwerteindex SDAX gelisteten Unternehmens fielen auf Tradegate um fast drei Prozent./la/mis

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