Aktien Frankfurt Ausblick: Dax versucht Stabilisierung - Iran-Krieg im Fokus


Aktien Frankfurt Ausblick: Dax versucht Stabilisierung - Iran-Krieg im Fokus
Werte in diesem Artikel
Indizes

24,939.35 EUR -259.84 EUR -1.03 %

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach zwei Verlustwochen in Folge ringt der DAX am Montag um Stabilisierung. Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-DAX als Indikator für den deutschen Leitindex ein Minus von 0,2 Prozent auf 24.789 Punkte. In den vergangenen beiden Wochen hatten dem Börsenbarometer eine teils scharfe Korrektur bei heiß gelaufenen KI-Aktien sowie die Eskalation des Krieges zwischen den USA und dem Iran zugesetzt.

Werbung

Gleichwohl sah es an anderen Finanzmärkten, die in den vorangegangenen Monaten stärker am KI-Boom hingen, wie etwa die südkoreanische Aktienbörse, teils deutlich schlimmer aus. Und so bleibt das Rekordhoch des Dax von rund 25.900 Punkten von Anfang Juli zumindest in Sichtweite.

Im Fokus bleibt zu Wochenbeginn der Iran-Krieg. Während sich die Streitkräfte beider Staaten in einer weiteren Nacht gegenseitig attackierten, wächst die Sorge vor einem noch umfassenderen Krieg. Washington verlegt US-Medienberichten zufolge weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Konfliktregion.

Um Angriffe des Irans auf Handelsschiffe in der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus zu unterbinden, bombardierte das US-Militär derweil in der nunmehr neunten Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik. Von dort wurden Explosionen in gleich mehreren Gebieten gemeldet.

Werbung

Der mit dem Krieg einhergehende Ölpreisanstieg nährt weiterhin Inflationssorgen. Allerdings könnten dauerhaft hohe Ölpreise auch zu einem schwachen Konsum führen, da Verbraucher bei hohen Benzinpreisen weniger Geld für Anschaffungen übrig haben. Das wäre dann wohl inflationsdämpfend, würde aber die Wirtschaft belasten.

Mit Nachrichten im Fokus steht die Autobranche. Der US-Elektroautobauer Tesla setzt dank der Steigerung von Nachfrage und Gewinn auf einen rasanten Ausbau der Produktion im deutschen Werk in Grünheide bei Berlin. Im vorbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate hielten sich derweil die Kursbewegungen bei den hiesigen Branchenvertretern in Grenzen.

Weiter nach oben ging es am Montag auf Tradegate für die Papiere von Salzgitter. Der Stahlhersteller hatte am Freitag kurz vor Handelsschluss seine Jahresprognosen angehoben. Die Anteilsscheine waren mit einem Plus von fast vier Prozent ins Wochenende gegangen./la/nas

Bildquellen: PhotoSTS / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.