Aktien Frankfurt Ausblick: Etwas schwächer erwartet - Chinadaten belasten


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die schwelenden Konjunktursorgen an den Aktienmärkten erhalten zur Wochenmitte mit schwachen Daten aus China neuen Auftrieb. Nach Kursverlusten in Asien deutet sich am Mittwochmorgen für den Dax ein leichter Rückschlag zum Handelsauftakt an. Der X-Dax (DAX 30) als vorbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte rund eine Stunde vor dem Handelsstart ein Minus von 0,14 Prozent auf 15 700 Punkte. Für den EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitindex der Eurozone deutete sich zuletzt ebenfalls ein moderates Minus an. Laut den Experten der Commerzbank herrscht am Markt wegen gemischter Perspektiven jedoch kein klares Stimmungsbild.

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Schlechte Nachrichten kommen aus China, dort ringen Einzelhandel und Industrie wieder zunehmend mit den Folgen der Corona-Pandemie. Die wichtigsten asiatischen Märkte fielen nach den enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ins Minus.

Auch die Wall Street hatte am Vorabend schwächer geschlossen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) war im Verlauf auf den tiefsten Stand seit fast zwei Monaten gefallen, nachdem die veröffentlichten US-Verbraucherpreise dem Markt nur kurz Schub verliehen hatten. Die Daten wurden von den Anlegern mit Blick auf die nächsten Schritte der US-Notenbank Fed abgeklopft, die eine Eindämmung ihrer milliardenschweren Anleihekäufe signalisiert hat.

"Die US-Inflationsdaten deuten darauf hin, dass der Preisdruck nachgelassen hat, was der US-Notenbank Fed eine gewisse Flexibilität beim Tapering-Zeitplan gibt", schrieben die Commerzbank-Experten Hao Zhou und Charlie Lay am Morgen. "Allerdings nehmen auch die Wachstumssorgen zu".

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Hierzulande sollten die Anleger auf Unternehmensseite ein Auge auf die Brenntag (Brenntag SE)-Papiere haben. Kurz vor seinem Dax-Aufstieg hat der Chemikalienhändler erneut seine Ziele angehoben. Die Markterwartungen hätten zuletzt bereits am oberen Ende der vorherigen Prognose gelegen, sagte ein Händler am Morgen. In den Dax kommt in Kürze auch HelloFresh: Der Kochboxenversender beteiligt sich am russischen Unternehmen Chefmarket.

Detaillierte Zahlen haben Investoren von Auto1 (AUTO1 Group SE) zu verarbeiten. Im ersten Halbjahr hatte der Online-Gebrauchtwagenhändler seinen Verlust unter dem Strich mehr als vervierfacht. Die Firma hatte bereits Anfang August ihre Umsatzprognose angehoben, gleichzeitig aber die Margenziele gesenkt, da sie noch mehr Geld in ihr Wachstum stecken will. Die seit einiger Zeit schwächelnden Aktien legten vorbörslich zu.

Für Kursbewegung könnte auch eine Analystenstimme sorgen: Die Experten der Credit Suisse veröffentlichten ein positives Votum zum Spezialchemiekonzern LANXESS./tav/jha/

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