Aktien Frankfurt Ausblick: Ruhiger Börsenstart ins Jahr 2025


Aktien Frankfurt Ausblick: Ruhiger Börsenstart ins Jahr 2025
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Am ersten Börsentag des neuen Jahres zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt ein ruhiger Start ab. Nach dem abermals sehr erfolgreichen Jahr 2024, das Anlegern einen fast 19 Prozent hohen Dax-Gewinn beschert hatte, sind viele Investoren am Donnerstag nach dem Neujahrstag noch nicht zurück. Viele dürften erst in der kommenden Woche wieder ins Marktgeschehen eingreifen.

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Eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisierte der X-DAX als Indikator für den deutschen Leitindex ein leichtes Plus von 0,2 Prozent auf 19.953 Punkte.

Laut Marktbeobachter Martin Utschneider von Finanzethos geht es "seitwärts ins Jahr 2025" nach einer Konsolidierungsphase, die schon Mitte Dezember begonnen habe. Damals war die Jahresendrally mit dem erstmaligen Anstieg des Dax über die Marke von 20.500 Punkten zu Ende gegangen. Basierend auf Indikatoren sieht er charttechnische "Hinweise auf einen holprigen Start" ins neue Jahr.

Auseinandersetzen müssen sich Anleger am Donnerstag mit negativen Vorgaben aus China. Dort habe das neue Börsenjahr mit einer Enttäuschung begonnen, schrieb Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners angesichts trüber Konjunkturdaten. Der CSI-300-Index mit Werten der Börsen in Shanghai und Shenzhen sank auf sein niedrigstes Niveau seit Mitte Oktober.

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Chinas Wirtschaft habe die zahlreichen Probleme noch nicht überwunden, kommentierte Altmann die dort veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes. Der an Silvester veröffentlichte staatliche Index ging etwas stärker zurück als von Experten erwartet und ein ähnlicher, nun vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" veröffentlichter Indikator fiel im Dezember überraschenderweise um einen ganzen Zähler auf 50,5 Punkte.

Auf Unternehmensseite gab es am ersten Handelstag des neuen Jahres kaum kursbewegende Nachrichten. Im vorbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate gab es im Kreis der wichtigsten Dax-Indizes vereinzelte Schwankungen. Im Rüstungsbereich könnte der italienische Konzern Leonardo mit der Idee europäischer Allianzen für Gesprächsstoff sorgen./tih/mis

Bildquellen: Maksim Kabakou / Shutterstock.com

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