Aktien Frankfurt Ausblick: Unsicherheit über Handelspolitik belastet


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 30) dürfte zur Wochenmitte einen Großteil seiner Vortagesgewinne wieder abgeben. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,38 Prozent schwächer auf 13 234 Punkte. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) wird ebenfalls etwas tiefer erwartet.

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Die Unsicherheit über die internationale Handelspolitik erweist sich einmal mehr als Hemmschuh. US-Präsident Donald Trump hatte sich am Vorabend nicht wie von vielen Marktakteuren erhofft zu einer möglichen Verschiebung von Strafzöllen auf Autoimporte aus Europa geäußert. Das sorgte nach Aussage von Analyst Michael Hewson von CMC Markets für Enttäuschung.

Auch sei Trump konkretere Angaben zum Verlauf der Gespräche zur Beilegung des Handelskonflikts mit China schuldig geblieben. Die asiatischen Börsen standen am Mittwoch vor allem wegen der neuerlichen Unruhen in Hongkong unter Druck.

Am Vortag hatte der Dax nach zwei schwächeren Tagen wieder den Vorwärtsgang eingelegt und zeitweise über 13 300 Punkten notiert. Seit Anfang Oktober hat der Leitindex mittlerweile um gut 12 Prozent zugelegt. Das Vertrauen in den Aufwärtstrend sei noch da, aber die Aufwärtschancen würden am Markt inzwischen offenbar als begrenzt betrachtet, sagte Anlagestratege Christoph Geyer von der Commerzbank. Das Dax-Rekordhoch bei knapp 13 597 Punkten bleibe jedoch in Reichweite.

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An diesem Mittwoch verarbeiten die Anleger erneut eine Menge an Quartalszahlen, vor allem aus der zweiten und dritten Reihe. Auf der Agenda stehen die Berichte von Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen SE), des Autozulieferers LEONI und des Chemiekonzerns LANXESS. Zahlen gibt es auch von Ströer (Ströer SECo), Ado Properties, HHLA, Bechtle, Nordex und Sixt (Sixt SE St).

Vorbörslich auffällig im Plus waren Deutsche Wohnen. Sie wurden von der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms gestützt. Kräftig im Plus waren zudem die Anteile des Pharma- und Laborausrüsters Sartorius (Sartorius vz), nachdem JPMorgen sie mit "Overweight" und dem Verweis auf starke Endmärkte in die Bewertung aufgenommen hatte.

Auch Infineon sollten nach einer Kaufempfehlung vom Bankhaus Metzler im Auge behalten werden. Die Anteile des Autozulieferers Schaeffler waren vorbörslich ebenfalls unter den Gewinnern. Hier erwarb BDT Capital einen signifikanten Anteil an Vorzugsaktien./ajx/jha/

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