Aktien Frankfurt: Dax gibt leicht nach


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax (DAX 40) hat zum Auftakt in die verkürzte Handelswoche vor Ostern Verluste verbucht. Seinen Zickzack-Kurs seit Mitte der vergangenen Woche setzte der deutsche Leitindex damit fort. Dabei hat bisher die runde Marke von 14 000 Punkten Bestand, während es über 14 300 Punkte in den zurückliegenden Tagen kaum hinausging. Der Abwärtstrend, so schreiben die Charttechnik-Analysten der HSBC, bleibe vorherrschend.

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Am Montagnachmittag sank der Dax um 0,89 Prozent auf 14 156 Punkte. Der MDAX gab um 0,84 Prozent auf 30 571 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) stand ein halbes Prozent tiefer.

Für die Berenberg Bank spricht aktuell neben der positiven Saisonalität die nach wie vor pessimistische Anlegerstimmung und -positionierung für Aktien. Die Hamburger Privatbank bleibt deshalb bei Aktien leicht übergewichtet. Nach der starken Rallye Ende März habe man aber die Aktienquote reduziert, hieß es.

US-Technologiewerte waren bereits im Freitagshandel wieder unter Verkaufsdruck geraten, die Schwäche dürfte am Montag zunächst anhalten. Die Straffung der Geldpolitik dämpfe weiter die Risikofreude der Anleger, hieß es bei der Credit Suisse. Eine weitere Belastung für die Aktienmärkte kam am Morgen aus Asien. Dort standen die Kurse in China unter Druck, wo die Konjunktursorgen vor allem angesichts der Covid-Ausbrüche zunehmen.

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Für Unsicherheit in Europa sorgt die Wahl in Frankreich. Im Nachbarland kommt es am 24. April zu einer Stichwahl zwischen dem liberalen Präsidenten Emmanuel Macron und der Rechten Marine Le Pen um das höchste Staatsamt. Bei einem Sieg Le Pens würde die seit Jahrzehnten enge Zusammenarbeit zwischen Berlin und Paris schwieriger, gilt Le Pen doch als Euro-Skeptikerin. Die Commerzbank hielt jedoch als positive Nachricht fest, dass Macron nach der ersten Runde einen deutlichen Vorsprung vor seiner Herausforderin habe, was angesichts der Umfragen nicht sicher gewesen sei.

Mit HelloFresh, Delivery Hero und Zalando waren die schwächsten Dax-Werte des laufenden Jahres auch am Montag die Schlusslichter im deutschen Leitbarometer. Hellofresh etwa fielen um 6,6 Prozent. Experte William Woods vom Analysehaus Bernstein hält die hohen Rabatte und Marketingaufwendungen des Kochboxenversenders für problematisch.

Im Dax vorne lagen mit Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) und Allianz SE (Allianz) zwei Versicherer mit Kursaufschlägen von bis zu 1,2 Prozent. Die steigenden Kapitalmarktzinsen, von denen die Gewinne von Finanzkonzernen profitieren, gelten als Haupttreiber der Kursaufschläge.

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Ebenfalls unter den besten Dax-Werten verzeichneten die Aktien von Airbus (Airbus SE (ex EADS)) einen Gewinn von 0,9 Prozent. Der Flugzeugbauer erhielt einen Großauftrag aus Asien vom Flugzeugfinanzierer BOC Aviation, der 80 Jets aus der A320-Modellfamilie bestellte.

Umstufungen bewegten einige Papiere wie die des Spezialanlagenbauers Aixtron (AIXTRON SE), die im MDax nach einer Hochstufung auf "Outperform" durch Exane BNP Paribas mehr als sieben Prozent gewannen.

Rheinmetall (Rheinmetall) rückten mit einem Plus von 5,6 Prozent wieder näher an ihr Mitte vergangener Woche erreichtes Rekordhoch heran. Die britische Armee erhält vom Düsseldorfer Rüstungskonzern weitere 100 Radpanzer des Typs Boxer. Die zusätzlichen Fahrzeuge sollen ab 2024 ausgeliefert werden.

Der Euro kostete am Nachmittag 1,0901 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitag auf 1,0861 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,58 Prozent am Freitag auf 0,67 Prozent. Der Rentenindex Rex (REX Gesamt Kursindex) sank um 0,41 Prozent auf 136,96 Punkte. Der Bund-Future fiel um 0,88 Prozent auf 155,04 Punkte./ajx/jha/

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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