Aktien Frankfurt: Dax-Plus nimmt nach höchstem Stand seit Anfang Juni wieder ab


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Auf eine Phase der Konsolidierung hat der Dax (DAX 40) am Dienstag zeitweise deutlichere Kursgewinne folgen lassen. Der deutsche Leitindex erreichte mit 14 485 Zählern den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten. Gegen Mittag stand noch ein Plus von 0,28 Prozent auf 14 419,51 Punkten zu Buche. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte mit plus 0,07 Prozent auf 25 565,09 Zähler. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) als Leitbarometer der Eurozone gewann 0,2 Prozent.

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Neue Impulse gab es allerdings kaum und sie könnten auch im weiteren Wochenverlauf ausbleiben, denn in den USA findet am Donnerstag wegen des Thanksgiving-Feiertages kein Handel und am Freitag nur ein verkürzter Handel statt. Der Charttechnik-Analyst Marcel Mußler geht deshalb davon aus, dass an der Börse hierzulande weitere Konsolidierungstage kommen könnten.

Hoffnungen auf weniger große Zinsschritte der Notenbanken dienen den Märkten nach wie vor als Treiber, während Meldungen über stark steigende Covid-Fälle in China die Kurse eher ausbremsen. Eine Jahresendrally liegt laut dem Marktexperten Andreas Lipkow durchaus im Bereich des Machbaren, doch es würden dafür noch mehr positive Impulse benötigt.

TAG Immobilien (TAG Immobilien) streicht für das Jahr 2022 die Dividende. Ein schlimmeres Signal könne ein Unternehmen gar nicht senden, kommentierte ein Händler. Von Anlegern bekam TAG dafür die Quittung in Form eines Kursverlusts von 5,4 Prozent.

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Thyssenkrupp (thyssenkrupp) sackten nach einer Aktienplatzierung durch einen Großaktionär um 4,3 Prozent ab. Laut Händlern verkaufte der schwedische Investor Cevian und 23,4 Millionen Papiere zum Preis von 5,15 Euro je Aktie. Das entspricht rund 3,8 Prozent der ausstehenden Thyssenkrupp-Aktien.

Weiter im Aufwind befinden sich die Papiere des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Sie kletterten auf den höchsten Stand seit Anfang August und verbuchten einen Zuwachs von zuletzt 3,4 Prozent.

Uniper (Uniper) setzten ihre Rally nochmals mit prozentual zweistelligem Kurszuwachs fort, indem sie mehr als 17 Prozent gewannen. Aktuell hilft Uniper laut Börsianern, dass der deutsche Gaskonzern VNG Berichten zufolge offenbar auf Staatshilfen hoffen darf. Aber auch der europäische Versorgersektor insgesamt zeigte zuletzt Stärke. Auslöser war vor allem die Klarheit bezüglich der britischen Übergewinnsteuern für Produzenten Erneuerbarer Energie./ajx/mis

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--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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