Aktien Frankfurt: Dax setzt Konsolidierung fort


Aktien Frankfurt: Dax setzt Konsolidierung fort
Werte in diesem Artikel
Indizes

25,408.64 EUR 142.11 EUR 0.56 %

6,302.82 EUR 30.32 EUR 0.48 %

FRANKFURT (dpa-AFX) - Positive Vorgaben aus den USA haben den Dax (DAX 40) am Dienstag nicht weitergebracht. Der deutsche Leitindex büßte gegen Mittag 0,16 Prozent auf 16 690,02 Zähler ein. Nach den Gewinnen am Vortag und vor den wichtigen Inflationsdaten aus den USA an diesem Donnerstag zögern die Anleger also mit weiteren Käufen, die Kurskonsolidierung der vergangenen Tage setzt sich fort.

Werbung

Der MDAX der mittelgroßen Werte trat am Dienstag mit plus 0,02 Prozent auf 26 321,68 Punkte quasi auf der Stelle. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) sank um 0,4 Prozent.

Es fehlten derzeit neue, positive Treiber, schrieb Analyst Pierre Veyret vom Broker ActivTrades. Investoren hätten womöglich Signale der Notenbanken für eine künftig nicht mehr ganz so strikte Geldpolitik zu stark eingepreist, sodass die Risikoneigung nun etwas abnehme.

Marktexperte Andreas Lipkow verwies außerdem auf die schwachen Daten zur Industrieproduktion in Deutschland, die bei den Investoren nicht gut ankämen. Insbesondere die zyklischen Chemie- und Automobil-Aktien würden von diesen Nachrichten getroffen.

Werbung

Selbst eine tags zuvor starke Nasdaq-Börse in New York zog den europäischen Technologiesektor am Dienstag nicht nach oben. Der Grund dafür sind Geschäftszahlen von Microchip (Microchip Technology), die im nachbörslichen US-Handel veröffentlicht und schwach ausgefallen waren. Infineon etwa gaben vor diesem Hintergrund in Frankfurt um 2,1 Prozent nach.

Umstufungen betrafen im Dax die Papiere des Chemiekonzerns BASF, die Bernstein Research auf "Underperform" abstufte. Sie verloren 2,1 Prozent. Siemens zollten ihrer Jahresendrally weiter Tribut mit minus 0,9 Prozent, das Investmenthaus Kepler senkte für die Titel den Daumen.

Bei den Aktien von DWS (DWS Group GmbHCo), der Fondstochter der Deutschen Bank, rät hingegen Goldman Sachs zum Kauf. Die im SDAX notierten Anteile gewannen 1,5 Prozent.

Werbung

Sehr schwach waren in dem Nebenwerteindex Wacker Neuson (Wacker Neuson SE) mit minus 2,5 Prozent, nachdem Jefferies das Kaufvotum für die Aktien des Baumaschinenherstellers kassiert hatte. Die Analysten rechnen mit einem schwierigen Jahr 2024 wegen einer trägeren Nachfrage./ajx/jha/

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

Bildquellen: Maksim Kabakou / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.