Aktien Frankfurt Eröffnung: Anleger halten sich vor US-Jobdaten zurück


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten ist der Dax (DAX 40) am Freitag zurückgefallen. In den ersten Handelsminuten ging es für den deutschen Leitindex um 0,25 Prozent auf 14 454,78 Punkte abwärts. Der MDAX der mittelgroßen Werte hielt sich bei 25 951,57 Zählern nahezu stabil. Auf europäischer Bühne gab der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) 0,33 Prozent auf 3971,53 Zähler nach.

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Die Aussicht auf eine moderatere US-Zinspolitik hatte den Dax zuletzt angeschoben, doch nach dem starken Lauf scheint die Luft weiterhin raus. In Summe steuert das Börsenbarometer auf eine leicht negative Woche zu. Es wäre der erste Verlust nach einer achtwöchigen Schönwetterperiode seit Ende September.

Maßgeblich für den weiteren Handelsverlauf ist das Highlight des Tages, die US-Arbeitsmarktdaten. "Der eher schwach ausgefallene Arbeitsmarktbericht der privaten ADP-Agentur hat schon gezeigt, wohin die Reise gehen könnte", stellte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Im Fokus steht insbesondere das Lohnwachstum als aktuell wichtige Kenngröße für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und ihren Kampf gegen die Inflation.

Schwache Daten und stabile oder gar rückläufige Löhne wären nach dem Kalkül der Börse insofern hilfreich, da sie weiteren Druck von den US-Währungshütern nehmen würden. Nach einer Serie von Zinserhöhungen um jeweils 0,75 Prozentpunkte gilt am Markt derzeit eine Zinsanhebung um einen halben Prozentpunkt bei der Fed-Sitzung Mitte Dezember als eingepreist.

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Die Experten der Commerzbank mahnen indes in ihrem Tagesausblick zur Vorsicht. Obwohl ein schwächeres Beschäftigungswachstum zu dem gedämpften Konjunkturbild passen dürfte, das die jüngsten Stimmungsindikatoren zeichneten, rechneten die Volkswirte der Bank mit einer positiven Überraschung bei den Jobdaten, erklärten sie. Daher könnten die Finanzmarkterwartungen hinsichtlich des Hochs des US-Leitzinses im aktuellen Straffungszyklus zu niedrig sein./tav/mis

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