Aktien Frankfurt: Konsolidierung auf Rekordniveau


Aktien Frankfurt: Konsolidierung auf Rekordniveau
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinem Sprung über die Marke von 24.000 Punkten und einem weiteren Rekordhoch hat der DAX zur Wochenmitte ein wenig nachgegeben. Gebremst wird die Kauflust der Anleger auch von den sich wieder verschärfenden Spannungen im Nahen Osten. "Das Gesamtbild ist nicht so rosig, wie es einige Investoren derzeit sehen wollen", kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow.

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Am Nachmittag notierte der Dax 0,3 Prozent tiefer bei 23.970 Punkten. Der MDAX verlor 0,4 Prozent auf 30.431 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es zuletzt um 0,4 Prozent nach unten.

Tags zuvor war der Dax in seinem Rekordlauf bis auf 24.082 Zähler gestiegen und hatte damit in diesem Jahr die vierte Tausendermarke hinter sich gelassen. Nach seinem bereits 27. Allzeithoch im laufenden Jahr, fehlten dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer noch drei weitere Rekorde zu den 30 Bestmarken aus dem ersten Halbjahr 2024, betonte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Aus technischer Sicht sei der Dax jetzt aber im "überkauften Bereich" angekommen, warnte er.

Die deutschen Rüstungswerte setzten ihren Höhenflug mit weiteren Rekorden fort. Die Titel von Rheinmetall, RENK und HENSOLDT verzeichneten Kursgewinne zwischen 0,5 und 7,3 Prozent. Dreh- und Angelpunkt der Rüstungsrally bleiben die Aussichten auf weiter anziehende Verteidigungsinvestitionen.

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Die Aktien von Infineon knüpften an ihren starken nachbörslichen Trend vom Vorabend an und legten um 1,1 Prozent zu. Am Dienstagabend hatten die Münchner eine Kooperation mit NVIDIA bei der KI-Stromversorgung vermeldet. "Infineon verfolgt das Ziel, neue Standards in der Stromversorgung für KI-Rechenzentren zu schaffen", hieß es.

Die Papiere der Hornbach Holding (HORNBACH) reagierten mit einem Kursrutsch von knapp 11 Prozent auf Nachrichten zum operativen Geschäft des Baumarktkonzerns. Tags zuvor waren sie noch auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren gestiegen und hatten ihre Gewinnsträhne seit Jahresanfang auf rund 47 Prozent ausgebaut. Laut Hornbach dürften die miese Verbraucherstimmung und der anhaltende Kostendruck in den kommenden Monaten für Belastung sorgen./edh/stk

Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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