Aktien Frankfurt: Kurse stagnieren - Deutsche Bank am Dax-Ende


Aktien Frankfurt: Kurse stagnieren - Deutsche Bank am Dax-Ende
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Stagnation hat am letzten Handelstag der Woche das Bild am deutschen Aktienmarkt geprägt. Der Leitindex DAX lag am Freitag gegen Mittag bei 18 470 Punkten moderat im Minus. Am Vortag hatte der Dax zunächst den tiefsten Stand seit mehr als drei Wochen ausgelotet, die Verluste anschließend aber wieder wettgemacht.

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Am Nachmittag könnten Inflationsdaten aus den USA neue Hinweise auf die US-Geldpolitik geben und auch die Kurse bewegen. Einige zweifeln inzwischen an den lange schon sicher geglaubten Zinssenkungen in der Eurozone und vor allem in den USA. Am Donnerstag kommender Woche steht die Entscheidung der Europäischen Zentralbank an. Experten rechnen mit einer ersten Leitzinssenkung nach einer längeren Zeit mit straffer Geldpolitik im Kampf gegen die hohe Inflation.

Trotz des jüngsten Rückschlags von seinem Rekordhoch bei 18 892 Punkten hat sich die alte Börsenregel "Sell in may and go away" nicht bewährt. Mit einem Plus von rund 3 Prozent war der Mai ein guter Monat. Zwischenzeitlich hatte der Dax über fünf Prozent zugelegt, bevor sich die Zinssorgen der Anleger wieder stärker bemerkbar machten.

Der MDAX der mittelgroßen Werte sank am Freitag um 0,6 Prozent auf 26 654 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Eurozone trat auf der Stelle.

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Im Dax waren die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) der größte Verlierer mit minus 2 Prozent. Das Geldhaus rechnet im laufenden Quartal überraschend mit einem schwächeren Ergebnis im Handel mit Anleihen und Währungen. Papiere der Commerzbank verloren 1,2 Prozent.

Siemens Energy (Siemens Energy) verloren knapp 2 Prozent, nachdem sie im frühen Handel noch zulegen konnten. Der Kurs des Elektrotechnikkonzerns hat sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Hier nehmen Anleger immer mal wieder Kursgewinne mit.

Unter den Nebenwerten verloren Carl Zeiss Meditec 2,5 Prozent. Die Bank JPMorgan ist kurzfristig besonders skeptisch für die Papiere des Technologieunternehmens und setzte sie in einer Branchenstudie auf die "Negative Catalyst Watch".

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Aktien von SYNLAB zogen um gut 4 Prozent an. Der Investor und Mehrheitsaktionär Cinven hat den übrigen Anteilseignern ein Kaufangebot unterbreitet und will den Labordienstleister von der Börse nehmen./bek/men

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

Bildquellen: Maksim Kabakou / Shutterstock.com

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