Aktien Frankfurt: Ölpreisrückgang fällt als Kurstreiber wieder aus


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein fallender Ölpreis hat am Donnerstag als Antreiber für die deutschen Aktienkurse nur kurz gehalten. Mit der hohen Inflation und dem fortgesetzten Krieg in der Ukraine bestimmten dann doch wieder die Belastungsfaktoren das Börsengeschehen. Nachdem der Dax (DAX 40) in der Spitze um knapp ein Prozent zugelegt hatte, drehte er anschließend wieder ins Minus. Das betrug zuletzt 0,03 Prozent auf 14 602 Punkte. Die Marke von 15 000 Zählern bleibt somit trotz der kräftigen Erholung der vergangenen Wochen eine Nummer zu groß für den Leitindex.

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Für den Monat März zeichnet sich für den Dax ein Plus von rund einem Prozent ab. Im ersten Quartal des Jahres steht hingegen ein Verlust von acht Prozent an. Der MDAX der mittelgroßen Börsentitel gab gegen Mittag um 0,3 Prozent auf 31 421 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) lag mit 0,23 Prozent im Minus bei 3950 Punkten.

Die USA erwägen die Freigabe von rund einer Million Barrel Öl täglich, um so den Preisauftrieb an den Energiemärkten abzufedern, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. "Die USA hatten bislang wenig Erfolg damit, die Opec zu einer Erhöhung der Produktion zu drängen", kommentierte Analyst Stephen Innes von SPI Asset Management. Allerdings dürften die Amerikaner diese Maßnahme nur so lange aufrechterhalten, bis es einen Waffenstillstand in der Ukraine gibt.

An die Spitze des Dax setzten sich am Donnerstag die Aktien von Fresenius mit einem Plus von 2,6 Prozent. Der Krankenhausbetreiber und Medizinkonzern will mit zwei Zukäufen für insgesamt gut 700 Millionen Euro die Tochter Kabi stärken. Deutsche Bank profitierten von einem Kaufvotum von Goldman Sachs, hier ging es um 2,4 Prozent aufwärts.

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Im MDax lagen die Papiere von WACKER CHEMIE an der Spitze mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent. Das Investmenthaus Oddo BHF riet zum Kauf der Aktien. Aktien von Varta traten nach starken Kursschwankungen zuletzt auf der Stelle. Händler beklagten eine schwache Gewinnprognose des Batterieherstellers für das laufende Quartal.

In der dritten Reihe büßten die Anteile des IT-Dienstleisters Adesso 4,8 Prozent ein, nachdem das Investmenthaus Kepler Cheuvreux die Kaufempfehlung für die Aktien gestrichen hatte./bek/mis

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