Aktien Frankfurt Schluss: US-Arbeitsmarktdaten belasten die Stimmung


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Arbeitsmarktbericht aus den USA ist den Anlegern am deutschen Aktienmarkt am Freitag leicht auf den Magen geschlagen. Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank sprach von einer "massiven Enttäuschung". Der Jobaufbau komme nach der Corona-Delle zwar voran, "aber im Schneckentempo". Nicht nur der Materialmangel laste auf der Produktion und reduziere den Bedarf an Arbeitskräften, sondern zugleich gebe es auch eine rekordhohe Zahl an offenen Stellen. "Es herrscht also in vielen Bereich ein Arbeitskräftemangel, der schwerwiegender ist als der Materialmangel." Die Bereitschaft der Unternehmen, höhere Löhne zu zahlen, dürfte daher wachsen. Der Inflationsdruck steige. "Für die US-Notenbank ist die Situation deshalb alles andere als einfach."

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Der Dax (DAX 30), der zeitweise um fast ein Prozent abgesackt war, erholte sich bis zum frühen Abend wieder etwas und schloss letztlich mit 0,37 Prozent im Minus auf 15 781,20 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein moderater Verlust von rund einem halben Prozent. Der MDAX der 60 mittelgroßen Börsenwerte am Freitag gab um 0,60 Prozent nach auf 36 056,41 Punkte. Europaweit schlossen die Börsen ebenfalls mit Verlusten./ck/mis

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