AKTIEN IM FOKUS: Airline-Papiere weiter Druck - Ölpreise klettern weiter


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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Fluggesellschaften haben am Montag erneut besonders kräftig unter dem Höhenflug der Ölpreise gelitten. Der Iran-Krieg katapultierte die Ölpreise auf über 100 US-Dollar. Der Index der europäischen Freizeit- und Luftfahrtbranche, der Stoxx Europe 600 Travel & Leisure, der Anfang des Jahres noch auf ein Mehrjahreshoch geklettert war, ist inzwischen wieder auf dem Niveau vom Sommer vergangenen Jahres angekommen.

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Der Preis für ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Sorte Brent stieg in der Nacht zum Montag um bis zu 29 Prozent auf fast 120 Dollar auf den höchsten Stand seit Sommer 2022. Dann sank er zwar, im Nachmittagshandel kostete Brent mit gut 100 Dollar aber immer noch deutlich mehr als am Freitag.

Seit dem Start des Iran-Kriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 50 Prozent. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr in der für den internationalen Energiehandel extrem wichtigen Meeresenge um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren passieren normalerweise täglich rund ein Fünftel der globalen Öltransporte.

Lufthansa (Lufthansa) sackten am MDAX-Ende um 7,4 Prozent auf 7,52 Euro auf den tiefsten Stand seit November. Die Fluggesellschaft verlängert wegen des Iran-Kriegs ihren Flugstopp für Ziele im Nahen Osten bis einschließlich kommenden Sonntag (15. März), teilweise sogar bis Grün-Donnerstag (2. April).

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Air France-KLM (AIR France-KLM) sind mit minus 3,5 Prozent auf 9,74 Euro ebenfalls zurück auf November-Niveau. In London verloren IAG 2,7 Prozent auf 353,40 Pence und easyJet und Ryanair gaben um die vier Prozent nach.

In den USA ging es für American Airlines um 6,1 Prozent abwärts und für United Airlines um 7,6 Prozent. Southwest Airlines verloren 4,9 Prozent und Delta Air Lines 5,6 Prozent./ck/jsl/mis

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