Aktien New York: Anleihekäufe stützen - Moderna gewinnen prozentual dreistellig


NEW YORK (dpa-AFX) - Sinkende Anleiherenditen haben am Mittwoch die US-Börsen gestützt. Das US-Finanzministerium hatte angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen, deren Anstieg am Vortag Aktien-Anlegern noch Sorgen bereitet hatte. Gründe waren gestiegene Inflationssorgen, die Folgen des Iran-Kriegs, eine stark steigende Staatsverschuldung und der Kapitalbedarf großer KI-Unternehmen.

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Etwas mehr als zwei Stunden vor dem Börsenschluss legte der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,20 Prozent auf 53.449 Punkte zu. Der von Techwerten bestimmte NASDAQ 100 notierte mit minus 0,19 Prozent auf 29.436 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,28 Prozent auf 7.713 Zähler.

Nachrichten aus der Biotech-Branche sorgten für Aufsehen und lösten deutliche Kurssprünge aus. Nach einer erfolgreichen gemeinsamen Studie von Moderna und Merck & Co (Merck) zu einem Melanom-Impfstoff sprang der Kurs der Moderna-Aktien um 150 Prozent in die Höhe. Auch die Papiere von Merck & Co legten in Rekordhöhen um 11,6 Prozent zu. Im Schlepptau von Moderna und Merck schnellte auch der Kurs des Impfstoffentwicklers Biontech (BioNTech (ADRs)) um ein Fünftel hoch.

Papiere von Goldminen-Betreibern legten kräftig zu, nachdem der Goldpreis deutlich angezogen und von den gesunkenen US-Renditen profitiert hatte. Agnico Eagle (Agnico-Eagle Mines) und Barrick Mining etwa (Barrick Mining) gewannen 8,5 beziehungsweise fast 7 Prozent.

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Marvell Technology (Marvell Technology) und Alphabet (Alphabet A (ex Google)) gaben eine erweiterte Partnerschaft im Bereich der Chip-Entwicklung bekannt, die eine Optionsvereinbarung von Marvell beinhaltet, die es dem Suchmaschinenriesen ermöglicht, Aktien im Wert von bis zu 12,2 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Marvell sprangen um 8 Prozent hoch. Alphabet notierten kaum verändert. Analysten zufolge geht die Kooperation zulasten von Broadcom, dessen Aktien mehr als 4 Prozent verloren. Auch andere Aktien aus dem Halbleitersegment ließen am Mittwoch deutlich Federn.

Die Titel des Kosmetikunternehmens Estee Lauder (Estée Lauder Companies) sprangen nach besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen um 17 Prozent in die Höhe./ajx/he

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