Aktien New York Ausblick: Erholung angetrieben vom Bankensektor


Werte in diesem Artikel
Indizes

52,348.39 USD -576.76 USD -1.09 %

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Sorgen der Anleger rund um den Bankensektor haben am Montag zunächst einmal nachgelassen. Experten zufolge gab es dieses Mal über das Wochenende keine negativen Nachrichten wie vor einer Woche rund um die Notfallrettung der Schweizer Großbank Credit Suisse (Credit Suisse (CS)). Vielmehr fand sich nun ein Käufer für die Silicon Valley Bank (SVB Financial Group), deren Kollaps neben den Problemen der Kredit Suisse die jüngsten Börsenturbulenzen ausgelöst hatte. Dies förderte die Risikobereitschaft und ließ vor allem Titel aus der Bankenbranche steigen.

Werbung

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) eine Stunde vor Handelsbeginn 0,6 Prozent höher auf 32 443 Punkte. Für den technologielastigen NASDAQ 100 lag die Indikation mit 0,3 Prozent im Plus bei 12 807 Zählern. Beide Indizes hatten sich am Freitag schon von anfänglichen Verlusten erholt und letztlich im Plus geschlossen.

Analyst Pierre Veyret vom Broker ActivTrades geht davon aus, dass sich die Marktstimmung in dieser Woche wieder bessern wird. "Die Bemühungen der Zentralbanken, die Marktstabilität durch monetäre Unterstützung zu gewährleisten, dürfte kurz- bis mittelfristig die Risikobereitschaft wieder steigen lassen", betonte der Experte.

Wie am Montag bekannt wurde, wird die geschlossene Silicon Valley Bank (SVB) von der First Citizens Bank (First Citizens Bancshares A) übernommen, deren Aktien im vorbörslichen US-Handel um 40 Prozent in die Höhe schnellten. Das auf Start-up-Finanzierung spezialisierte Geldhaus SVB war am 10. März unter staatliche Kontrolle gekommen. Mit seiner Schieflage war es in guter Gesellschaft mit weiteren kleineren Instituten wie etwa der Kryptobank Silvergate Capital.

Werbung

Mit Blick auf andere Banken zogen die Anteile der First Republic Bank um 27 Prozent an. Jene von Instituten wie Pacwest (PacWest Bancorp) oder Western Alliance (Western Alliance Bancorporation) folgten dem um bis zu zehn Prozent nach oben. Der Mut der Anleger wurde auch bei den großen Finanzhäusern ersichtlich: Für die Papiere von JPMorgan (JPMorgan ChaseCo), Goldman Sachs, Morgan Stanley, Citigroup oder Wells Fargo (Wells FargoCo) ging es vorbörslich auch um mindestens 1,5 Prozent nach oben.

Negativ im Mittelpunkt standen dagegen die in den USA notierten Anteilsscheine von Biontech (BioNTech (ADRs)). Der Mainzer Corona-Impfstoffhersteller wusste nicht zu überzeugen mit seinem jüngsten Quartalsbericht, wie ein vorbörslicher Rückschlag von 4,2 Prozent zeigt. Der Pfizer-Partner rechnet in diesem Jahr nur noch mit Impfstoff-Umsätzen in Höhe von fünf Milliarden Euro./tih/mis

Werbung

Dow Jones Analysen

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Dow Jones nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

Keine Analysen gefunden.