Aktien New York Ausblick: Zinssorgen belasten wieder stärker


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NEW YORK (dpa-AFX) - Auf die Vortagsgewinne folgen am Freitag an den US-Aktienmärkten wegen Zinssorgen wohl wieder klare Verluste. Anleger achteten stark auf die veröffentlichten Daten zur Kernrate der Verbraucherpreise, auf die die US-Notenbank Fed bei ihrer Geldpolitik intensiv schaut. Der sogenannte PCE-Deflator fiel etwas höher aus als von Experten erwartet. Anleger werten dies als Zeichen, dass die hohe Inflation nicht nachlässt und die Währungshüter unter Handlungsdruck bleiben.

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Beim Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) lässt die Taxe des Brokers IG eine Stunde vor dem Auftakt einen Abschlag von einem Prozent auf 32 829 Zähler erwarten. Stärker bleiben die Ausschläge unter den Technologiewerten, die auf den Zinskurs der Fed für gewöhnlich stärker reagieren. Der von dieser Branche geprägte NASDAQ 100 wurde 1,6 Prozent tiefer auf 11 989 Zähler taxiert. Er droht damit erstmals im Februar wieder unter die Marke von 12 000 Punkten zu sacken.

Unter den Einzelwerten stehen vor allem die Titel von Beyond Meat im Rampenlicht, indem sie vorbörslich um 11,6 Prozent nach oben sprangen. Der Fleischersatz-Hersteller toppte im vierten Quartal die Erwartungen und verringerte den Verlust je Aktie stärker als angedacht. Am Markt wurde dies als Indiz dafür gewertet, dass das Unternehmen auf dem Weg zur Profitabilität Fortschritte macht.

Ganz anders ist die Situation bei Nektar Therapeutics, hier brachen die Aktien vorbörslich um 40 Prozent ein. Anleger wurden auf dem falschen Fuß erwischt, weil eine Phase-II-Studie des Medikaments Rezpegaldesleukin bei Patienten mit einer bestimmten Form der Schmetterlingsflechte den primären Endpunkt nicht erfüllte. Das Analysehaus Jefferies nahm dies gleich zum Anlass, um die Aktien auf "Underperform" abzustufen.

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Unter den Dow-Werten waren die Blicke vorbörslich auf Boeing gerichtet. Mit einem Abschlag von 3,3 Prozent reagierten sie darauf, dass der Flugzeugbauer die Auslieferungen seines wichtigen Langstreckenjets 787 Dreamliner erneut aussetzen muss. Laut der Luftfahrtaufsicht FAA sind zusätzliche Untersuchungen einer Komponente des Flugzeugrumpfs der Grund dafür.

An der Nasdaq bahnen sich bei dort gelisteten Aktien chinesischer Technologiekonzerne Verluste an: Der Kurs der Suchmaschine Alibaba zum Beispiel fiel vorbörslich um 3,5 Prozent, während es bei Netease sogar um 5,9 Prozent abwärts ging. Hier hieß es, den jüngsten Sektorzahlen aus China mangele es an Überzeugung. Netease etwa verfehlte gewinnseitig die Erwartungen./tih/jha/

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