Aktien New York: Dow etwas tiefer - IBM mit Kurseinbruch


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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat am Dienstag vor allem aufgrund eines Kurseinbruchs von IBM etwas nachgegeben. Dagegen erholten sich die Technologiewerte an der Nasdaq von ihren klaren Vortagesverlusten. Positiv auf die Börsenstimmung wirkten die Verbraucherpreise, die weniger deutlich als erwartet gestiegen waren.

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Der Dow notierte zuletzt 0,1 Prozent tiefer bei 52.437 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es hingegen um 0,5 Prozent auf 7.550 Zähler nach oben. Der NASDAQ 100 gewann 1,4 Prozent auf 29.661 Punkte.

Der Nahost-Konflikt samt weiter steigenden Ölpreisen bleibt im Anlegerfokus. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft.

Unterdessen ist US-Präsident Donald Trump nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus wieder von seiner Idee abgerückt. Nach "äußerst produktiven Gesprächen" mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr "durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

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Enttäuschende Geschäftszahlen von IBM und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna belasteten nicht nur massiv den Aktienkurs des IT-Urgesteins, sondern auch die gesamte Branche. Die IBM-Papiere brachen um mehr als 25 Prozent ein, was dem höchsten Tagesverlust aller Zeiten für die Aktien entsprach. Das Kursminus seit Jahresbeginn beträgt knapp 27 Prozent.

Verluste verbuchten zudem Salesforce (minus 1,0 Prozent), Adobe (minus 4,0 Prozent), Accenture (minus 1,9 Prozent) und Microsoft (minus 0,9 Prozent).

Der Bankensektor profitierte von überwiegend positiv aufgenommenen Zahlen. Überraschend hohe Einnahmen aus Zinsen und Wertpapierhandel brachten den großen Geldhäusern der USA im zweiten Quartal unerwartet viel Gewinn. Das größte Institut JPMorgan Chase (JPMorgan ChaseCo) erzielte dank seiner Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa sogar den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte. Auch bei Goldman Sachs, Wells Fargo (Wells FargoCo) und Bank of America ging es überraschend stark aufwärts.

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Die JPMorgan-Aktie gewann zuletzt 1,0 Prozent, nachdem sie erst vor Kurzem ein Rekordhoch erklommen hatte. Für das Papier von Goldman Sachs ging es an der Spitze des Dow sogar um 7,7 Prozent nach oben. Die Papiere von Bank of America gewannen 0,9 Prozent. Die Anteilscheine von Wells Fargo drehten dagegen ins Minus und verloren zuletzt 3,2 Prozent. Auch die Kennziffern der Citigroup fielen deutlich stärker aus als von Experten gedacht. Allerdings sackte die Aktie im Zuge der folgenden Analystenkonferenz deutlich ab und notierte zuletzt 5,8 Prozent im Minus. Experten zufolge hatte die Unternehmensführung Stellenstreichungen und zusätzliche Investitionen angekündigt. Dies könnte im Jahresverlauf die Kosten steigen lassen.

Der US-Fahrdienstvermittler und Lieferdienst Uber befindet sich mittlerweile in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem deutschen Essenslieferanten Delivery Hero, wie Delivery Hero am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Die Amerikaner wollten das Unternehmen dabei spürbar höher bewerten als es zuletzt an der Börse wert war, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Uber wolle noch diese Woche eine Einigung mit Delivery Hero erzielen. Die Uber-Aktien verloren 3,5 Prozent./edh/

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