Aktien New York: Dow fasst nach jüngster Schwäche wieder Tritt


NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Verlusten im bisherigen Wochenverlauf hat sich der Dow Jones Industrial am Mittwoch stabilisiert. Für etwas Beruhigung sorgte, dass die Ölpreise trotz erneuter gegenseitiger Angriffe der USA und des Iran nur leicht schwankten. Die Lage im Nahen Osten bleibt aber angespannt.

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Der Dow stieg um 0,5 Prozent auf 53.012 Prunkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,5 Prozent auf 7.667 Punkte hoch. Der technologielastige Auswahlindex NASDAQ 100 legte um 0,1 Prozent auf 29.108 Punkte zu.

Zuversichtlich klingende Aussagen des Chefs der New Yorker Fed passten in das wieder etwas aufgehelltere Bild am Kapitalmarkt. Nach Ansicht von John Williams gibt es Anzeichen für eine geringere Inflation. Die Auswirkungen der Zölle ließen nach und die höheren Energiepreise wirkten sich nicht auf andere Dienstleistungen aus, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC. "Die jüngsten Daten sind ermutigend".

Unter den Einzelwerten erklommen die Aktien Johnson & Johnson (JohnsonJohnson) ein Rekordhoch und zählten zuletzt mit einem Plus von 1,3 Prozent auf fast 275 US-Dollar zu den besten Werten im Dow. Die Bank UBS hatte das Kursziel für die Anteilscheine des Pharma- und Medizintechnikkonzerns von 280 auf 320 Dollar angehoben. Die Wachstumsstory beschleunige sich, schrieb Analyst Michael Yee.

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Die Papiere von Dell (Dell Technologies) zogen um 8,5 Prozent an. Der Computerkonzern hatte starke Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose angehoben. Dell profitierte dabei vor allem von der starken Nachfrage nach KI-Servern.

Auch Palo Alto Networks hatte Quartalszahlen vorgelegt und dabei einen Gewinnausblick für das Gesamtjahr vorgelegt, der die Markterwartungen übertraf. Die seit Jahresbeginn stark gelaufenen Papiere sackten gleichwohl um fast elf Prozent ab, was auf Gewinnmitnahmen hindeutet.

Einen Kurssprung um gut zehn Prozent nach oben verzeichneten die Anteilsscheine von GitLab (Gitlab A). Das Software-Unternehmen hatte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben und damit die Erwartungen übertroffen.

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Für die Aktien von Credo Technology (Credo Technology Group) ging es um mehr als ein Fünftel nach unten. Nach der Rally der Papiere seit Jahresbeginn hatte eine über der Markterwartung liegende Umsatzprognose des Kommunikationsausrüsters für das zweite Quartal hier nicht ausgereicht, um die Anleger weiter zu beeindrucken./la/he

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