Aktien New York: Kursrutsch - Welle der Risikoaversion an den Börsen


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NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Montag ihre jüngste Schwäche fortgesetzt und sind mit deutlichen Kursabschlägen in die neue Woche gestartet. Für Druck sorgten Händlern zufolge Befürchtungen, dass der Kampf gegen die Inflation und Chinas rigide Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie das Wirtschaftswachstum belasten.

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Der US-Leitindex Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) büßte 1,69 Prozent auf 32 344,86 Punkte ein, nachdem er zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Februar gesackt war. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 2,82 Prozent auf 4006,87 Punkte nach unten. Der technologielastige NASDAQ 100 knickte um 3,60 Prozent auf 12 236,48 Punkte ein.

Eine Welle der Risikoaversion schwappe über die globalen Märkte, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag wenig Spielraum für einen moderateren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed gelassen hätten, hieß es aus dem Handel mit Verweis auf drohende weitere Zinserhöhungen. Die kurzfristigen Aussichten für Aktien "sind immer noch chaotisch, und es könnte noch mehr Abwärtsbewegungen geben, da die Märkte sich Sorgen über eine signifikante wirtschaftliche Verlangsamung oder eine "harte Landung" und aggressive Zinserhöhungen machen", kommentierte Ökonomin Diana Mousina von AMP Investments.

Die Marktstimmung dürfte zudem von Äußerungen des chinesischen Premierministers Li Keqiang vom Wochenende getrübt werden. Der Politiker hatte davor gewarnt, dass sich die Beschäftigungslage im Land wegen der massiven Covid-Beschränkungen "ernsthaft" verschlechtert habe.

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Unter den Einzelwerten zogen unter anderem Aktien von Biontech (BioNTech (ADRs)) das Anlegerinteresse auf sich. Der Corona-Impfstoffhersteller steigerte im ersten Quartal Umsatz und Gewinn erneut deutlich. Die in New York gelisteten Hinterlegungsscheine stiegen um gut zwei Prozent.

Kursgewinne in ähnlicher Größenordnung verzeichneten die Papiere von Philip Morris International (Philip Morris). Der Tabakkonzern ist an einer Übernahme des kleineren europäischen Konkurrenten Swedish Match (Swedish Match AB Un) interessiert.

Die Aktien von Coty (Coty A) hingegen büßten in dem trüben Umfeld anfängliche Gewinne ein und fielen zuletzt um fast acht Prozent. Der Kosmetikkonzern erhöhte sein Jahresziel für das bereinigte Ergebnis je Aktie. Das Unternehmen geht weiter davon aus, dass der flächenbereinigte Umsatz am oberen Ende der Zielspanne liegen wird.

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Die Papiere des einst an der Börse gehypten Elektroauto-Startups Rivian (Western Digital) rutschten auf ein Rekordtief und brachen zuletzt um knapp 20 Prozent ein. Einem Bericht zufolge hat sich der Autobauer Ford (Ford Motor) von einem Teil seiner Rivian-Aktien getrennt, nachdem am Sonntag die Stillhaltefrist der Altaktionäre nach dem Börsengang im November abgelaufen war./la/men

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