Aktien New York Schluss: Rekordrally läuft - Vorläufige Einigung im Zollstreit


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NEW YORK (dpa-AFX) - In Erwartung einer baldigen Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China ist die Rekordjagd an den US-Börsen am Montag weitergegangen. Technologiewerte waren die größten Profiteure, was auch die Kursgewinne der sieben bedeutendsten US-Techaktien, der "glorreichen Sieben", verdeutlichten.

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Der Dow Jones Industrial erklomm gleich zum Handelsstart ein Rekordhoch über 47.500 Punkten. Kurz vor dem Börsenschluss ging es dann noch etwas weiter nach oben, sodass der bekannteste Wall-Street-Index letztlich um 0,71 Prozent auf 47.544,59 Punkte zulegte.

Der marktbreite S&P 500 und der NASDAQ 100 setzten ebenfalls ihren Rekordlauf vom Freitag fort, wobei auch diese beiden Indizes gegen Handelsschluss nochmals Fahrt aufnahmen. Der S&P 500 stieg um 1,23 Prozent auf 6.875,16 Punkte. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,83 Prozent auf 25.821,55 Punkte aufwärts. Alle sieben Tech-Giganten legten zu. Amazon verzeichneten mit plus 1,2 Prozent den geringsten Anstieg. Tesla waren mit plus 4,3 Prozent größter Profiteur. Die Aktie werde besonders von den Aussichten auf ein baldiges Handelsabkommen beflügelt, sagte ein Händler.

Laut Li Chenggang, dem Vize-Sekretär im chinesischen Handelsministerium, haben sich China und die USA vorläufig geeinigt. Nun durchlaufe diese Einigung "ein internes Genehmigungsverfahren auf beiden Seiten", hieß es ohne konkretere Angaben. Auch US-Finanzminister Scott Bessent sprach von positiven Verhandlungen in Kuala Lumpur, bevor sich am Donnerstag US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea treffen werden.

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"Eine weitere Eskalation im Zollstreit scheint abgewendet", konstatiert Stratege Sandro Pannagl von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Entschärfung der politischen und handelspolitischen Spannungen sollte - zumindest kurzfristig - die Märkte stabilisieren und mehr Planungssicherheit für die kommenden Monate geben.

Laut Transkript eines Interviews mit dem Sender "CBS News" geht Bessent davon aus, dass die Drohung der USA vom Tisch ist, Extrazölle ab 1. November auf den Import von chinesischen Produkten zu verhängen. Das gelte auch für ein Exportkontrollsystem, das China einführen könnte, sagte Bessent. Es geht dabei um Seltene Erden./ck/he

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