Aktien New York: Zurückhaltung auf hohem Niveau - Nasdaq erneut schwach


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NEW YORK (dpa-AFX) - US-Technologieaktien haben am Mittwoch weiter nachgegeben. Marktbeobachter sprachen von einer Konsolidierung, nachdem der überwiegend mit Technologieaktien bestückte Auswahlindex NASDAQ 100 seinen Anfang August gestarteten Erholungslauf vor einer Woche mit einem Rekordhoch gekrönt hatte. Der überwiegend mit Standardwerten besetzte Dow Jones Industrial zeigte sich nach einem Rekordhoch am Vortag und darauf folgenden Gewinnmitnahmen weiter stabil.

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Insgesamt herrscht unter den Anleger nach wie vor Zurückhaltung. Sie warten auf Lösungen für einen Frieden in der Ukraine und insbesondere auf Signale zur US-Geldpolitik aus Jackson Hole. Dort wird während der Notenbankerkonferenz am Freitag der Rede von Fed-Präsident Jerome Powell entgegengefiebert.

Kurz nach dem Börsenstart gab Dow Jones Industrial um 0,1 Prozent auf 44.891 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,7 Prozent auf 6.367 Punkte. Der Nasdaq 100 sank um 1,3 Prozent auf 23.083 Zähler.

Zur Zinsentscheidung vor rund einem Monat hatten die US-Währungshüter den Leitzins weiterhin unverändert gelassen und damit der expliziten Forderung von Präsident Donald Trump nach einer deutlichen geldpolitischen Lockerung getrotzt. Stark beachtet wurde dabei von den Anlegern, dass zwei Mitglieder des Zentralbankrats für eine Zinssenkung gestimmt hatten. Abweichler bei Zinsentscheidungen in den USA sind eher selten.

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Im September wird angesichts der jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten mit einem ersten Zinssenkungsschritt der Fed in diesem Jahr um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Angesichts des unerwartet starken Anstiegs der Erzeugerpreise hätten sich die Erwartungen jedoch leicht abgeschwächt, schrieben die Experten von Helaba. Niedrigere Zinsen begünstigen risikobehaftete Anlagen wie Aktien gegenüber festverzinslichen Anlagen wie Anleihen.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung im Ukraine-Krieg nach den diplomatischen Bemühungen Trumps hat sich aktuell zwar noch nicht viel getan, doch die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand seien größer geworden, schrieben die Experten von Helaba./ck

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