Aktien Schweiz kaum verändert - Fed-Entscheid sorgt für Zurückhaltung


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DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat sich am Dienstag kaum von der Stelle bewegt. Der SMI konnte zwischenzeitliche Gewinne nicht behaupten, denn die bevorstehende Zinsentscheidung in den USA sorgte erneut für Zurückhaltung. Alles andere als eine Bestätigung des Zinsniveaus durch die US-Notenbank dürfte überraschen. Spannender dürften die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell werden - gerade nach den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen.

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Bei der US-Handelsbilanz ist das Defizit im März höher als erwartet ausgefallen. Volkswirte sprachen von einem "indirekten Trump-Effekt" durch Vorzieheffekte bei den Importen - die US-Zölle sollen das Defizit ja eigentlich reduzieren.

Leicht belastend wirkte auch, dass Friedrich Merz erst im zweiten Wahlgang zum deutschen Bundeskanzler gewählt wurde. Dies hatte zwischenzeitlich die Verunsicherung erhöht. Der SMI verlor 2 Punkte auf 12.231 Punkte. Im Tageshoch hatte der Index schon bei 12.271 Punkten notiert. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und sechs -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 16,54 (zuvor: 17,71) Millionen Aktien.

Bei den Einzelwerten stand die UBS-Aktie im Fokus, für die es um 0,2 Prozent nach unten ging. Die UBS hat sich mit dem US-Justizministerium wegen Steuerverstößen der übernommenen Credit Suisse geeinigt und zahlt insgesamt 511 Millionen Dollar. Die Vereinbarung bezieht sich auf das in der Schweiz verbuchte grenzüberschreitende Geschäft der Credit Suisse mit US-Steuerpflichtigen, wie die UBS mitteilte. Im zweiten Quartal erwartet die UBS eine Gutschrift aus der teilweisen Auflösung der mit der Übernahme von Credit Suisse im Rahmen der Kaufpreisallokation gebildeten Eventualverbindlichkeiten. Zudem sieht die Bank im Zusammenhang mit dieser Lösung im zweiten Quartal eine Belastung.

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Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten hat Geberit (-0,4%) nach Einschätzung von Baader Helvea solide Erstquartalszahlen vorgelegt. Die Nettoerlöse lägen leicht über den Schätzungen. Die Marge habe sich zwar etwas schlechter als erwartet entwickelt, was allerdings auf Einmaleffekte zurückzuführen sei. Das Unternehmen gab weiter keinen Ausblick für das laufende Jahr ab.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 06, 2025 11:39 ET (15:39 GMT)

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