Aktien Schweiz schlagen sich wacker in ungünstigem Marktumfeld


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DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat sich am Donnerstag in einem ungünstigen Börsenumfeld wacker geschlagen. Eine Ölpreisexplosion und in der Folge gestiegene Anleiherenditen mit einer Leitzinsanhebung durch die Europäischen Zentralbank sprachen nicht unbedingt für Aktien. In Deutschland kletterte die Zehnjahresrendite auf ein frisches 15-Jahreshoch. Der SMI sank um 0,5 Prozent auf 13.740 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 13 Kursverlierer und sieben -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 19,92 (zuvor: 22,04) Millionen Aktien.

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Die US-Erzeugerpreise für August lieferten nicht die erhofften Erkenntnisse, denn sie wurden von der Ölpreisrally überlagert. Der Preis der Rohölsorte Brent kletterte über die Marke von 105 Dollar pro Fass. Im Jemen rückten die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen vor und bedrohten damit weitere Wasserwege, die für den Öltransport von Bedeutung sind. US-Präsident Donald Trump hatte nach Angaben von US-Vertretern von seinen engsten Beratern den Hinweis erhalten, dass sich der Iran-Krieg möglicherweise bis zum Ende seiner Amtszeit oder darüber hinaus hinziehen könnte.

Gebremst wurden die Abgaben in der Schweiz durch Aufschläge der defensiven Schwergewichte. Nestle schlossen hauchdünn im Plus, Novartis erholten sich von ihrem jüngsten Absturz um 0,4 Prozent. Unter anderem hatte HSBC die Titel auf "Halten" von "Reduzieren" hochgestuft. Zudem forderte nach den jüngsten Rückschlägen bei der medizinischen Kandidatensuche ein Großaktionär Konsequenzen. "Ich halte dieses Gremium nicht für besonders kompetent, was die Aufsicht über das Unternehmen angeht", so Artisan-Partners-Fondsmanager David Samra gegenüber Reuters. Er kritisierte die nicht besonders erfolgreiche Bilanz bei Zukäufen, die Verwendung des Kapitals und das Kompensationsmodell für das Management. Verwaltungsratspräsident Giovanni Caforio müsse Änderungen in der Verwaltung vornehmen. Roche verloren im Sektor 0,6 Prozent, obwohl die US-Gesundheitsbehörde FDA einem Wirkstoff eine vorrangige Prüfung eingeräumt hatte.

Von gestiegenen Marktzinsen profitierten Versicherungstitel: Swiss Re kletterten um 0,7 Prozent. Zurich Insurance und Swiss Life bewegten sich kaum und bewiesen damit relative Stärke. Nach einer Hochstufung durch Jefferies stiegen Adecco um 0,9 Prozent. Nach einer gesenkten Prognose durch US-Wettbewerber Cooper verloren Alcon 2,5 Prozent.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2026 11:49 ET (15:49 GMT)

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21.09.26 Nestlé Hold Deutsche Bank AG
18.09.26 Nestlé Buy Jefferies & Company Inc.
18.09.26 Nestlé Neutral JP Morgan Chase & Co.
17.09.26 Nestlé Market-Perform Bernstein Research
16.09.26 Nestlé Market-Perform Bernstein Research

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