Aktien Schweiz sehr schwach - Geldwäschevorwurf belastet Banken


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Aktien

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17.99 EUR -0.17 EUR -0.94 %

57.75 EUR -1.90 EUR -3.19 %

79.74 EUR -2.00 EUR -2.45 %

622.80 EUR 4.00 EUR 0.65 %

90.10 EUR -0.94 EUR -1.03 %

709.80 EUR -20.20 EUR -2.77 %

197.55 EUR 0.90 EUR 0.46 %

216.30 EUR 0.10 EUR 0.05 %

670.00 EUR 10.00 EUR 1.52 %

45.02 EUR 0.68 EUR 1.53 %

ZÜRICH (Dow Jones)--Mit deutlichen Verlusten hat sich der schweizerische Aktienmarkt am Montag gezeigt. Weltweit steigende Corona-Infektionszahlen schürten Angst vor einer neuerlichen Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und einer damit einhergehenden Lähmung der Wirtschaft. Bankenwerte wurden zusätzlich von Geldwäschevorwürfen belastet.

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Der SMI verlor 2 Prozent auf 10.325 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 19 Kursverlierer und eine unveränderte Aktie gegenüber. Umgesetzt wurden 67,69 (zuvor: 121,68) Millionen Aktien.

Die Aktien der Großbanken CS Group und UBS verbilligten sich mit dem Sektor um 6,3 Prozent und 6,1 Prozent. Dokumente aus einem Datenleck des US-Finanzministeriums unter dem Namen "FinCEN-Files", die von einem weltweiten Recherchenetzwerk ausgewertet wurden, legen Schwächen von Banken bei der Geldwäschebekämpfung offen. Bei den Fincen-Files handelt es sich um mehr als 2.100 Geldwäsche-Verdachtsmeldungen aus den Jahren 2000 bis 2017. Das US-Onlinemedium Buzzfeed News hat die Unterlagen mit dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) geteilt und so eine weltweite Recherche von 110 Medien aus 88 Ländern ermöglicht. Einige der weltgrößten Geldhäuser hätten selbst dann noch Geschäfte mit zweifelhaften Kunden gemacht, als sie in den USA bereits mangelhafte Präventionsmaßnahmen eingeräumt hätten oder wegen Geldwäsche-Verstößen sanktioniert worden seien, berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Unter den Konjunkturzyklikern verloren ABB 3,8 Prozent und Lafargeholcim 4,4 Prozent. Die Aktien der Luxusgüterhersteller Richemont und Swatch gingen 3,7 und 2,3 Prozent niedriger aus dem Handel.

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Im Reisesektor brachen die Aktien des Duty-Free-Shop-Betreibers Dufry um 9,3 Prozent ein. Hier dürften schlechte Nachrichten der Lufthansa den Verkaufsdruck verstärkt haben. Die Fluggesellschaft musste einräumen, dass sich der Flugverkehr langsamer erholt als erwartet, und kündigte ein weiteres Sparpaket an, mit dem Kapazitäten gekürzt werden sollen.

Vergleichsweise gut hielten sich die als defensiv geltenden Aktien von SMI-Schwergewicht Nestle, von Lonza und der Telekommunikationsgesellschaft Swisscom. Sie beendeten den Handel unverändert bzw mit minimalen Abschlägen.

Mit Handelsbeginn am Montag wurden Indexänderungen wirksam. Adecco (-7,0 Prozent) mussten den SMI verlassen und den Aktien der Partners Group (-2,4 Prozent) Platz machen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err

(END) Dow Jones Newswires

September 21, 2020 11:48 ET (15:48 GMT)

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