Aktien Schweiz weiter aufwärts - Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg stützt


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Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Am Schweizer Aktienmarkt ist es auch am Mittwoch nach oben gegangen. Treiber war die aufkeimende Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Krieg angesichts offenkundiger diplomatischer Bemühungen. Auslöser waren Berichte, wonach die US-Regierung Teheran einen Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet haben soll. Den hat der Iran zwar abgelehnt und stattdessen eigene Forderungen aufgemacht, er lockerte aber mittlerweile auch die Regeln für eine Durchfahrt durch die wichtige Meerenge der Straße von Hormus, während die Kampfhandlungen weitergingen.

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Für Entspannung sorgten am Mittwoch insbesondere etwas fallende Ölpreise, auch wenn die Nordseesorte Brent weiter gut 100 Dollar kostet. Etwas Rückenwind kam auch vom nachgebenden Franken, wodurch Exporte von Schweizer Unternehmen günstiger werden. Mit dem verhaltenen Optimismus auf die Lage im Nahen Osten sei der Franken als sicherer Hafen zunächst nicht mehr gesucht gewesen, hieß es.

Der SMI gewann 1,6 Prozent auf 12.718 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 19 Kursgewinner und mit Swisscom eine unveränderte Aktie gegenüber. Umgesetzt wurden 25,48 (zuvor: 22,63) Millionen Aktien.

Im SMI zogen sich die Aufschläge quer durch alle Branchen. An der Spitze fanden sich Finanzwerte wie Partners Group (+3,2%) und UBS (+3,0%), gefolgt von ABB (+2,4%). Die Bank of America senkte zwar ihr Kursziel für UBS auf 46 von 48 Franken, damit liegt es aber immer noch rund 50 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Analysten glauben, dass die Großbank von einem Kompromiss bei den Plänen der Schweiz zur Überarbeitung ihrer Bankenregulierung profitieren wird.

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Nestle, am Vortag noch einer der Treiber im Leitindex, wurden von einer Kurszielsenkung durch die Deutsche Bank gebremst und schlossen nur 0,4 Prozent höher.

Docmorris legten mit der Meldung über einen Umbau des Verwaltungsrats nach Forderungen eines Großaktionärs um 8,9 Prozent zu.

Stadler Rail verteuerten sich um 4,5 Prozent, nachdem die UBS ihre Verkaufsempfehlung für die Aktie des Zugherstellers fallengelassen hat und nun eine neutrale Haltung einnimmt. Bei Galderma (+3,3%) stützte die Wiederaufnahme der Aktie bei der Citigroup mit "Buy".

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Orior schnellten um 7,2 Prozent nach oben. Die Lebensmittelgruppe übertraf mit Geschäftszahlen die Erwartungen am Markt leicht und kündigte Effizienzmaßnahmen an.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/brb

(END) Dow Jones Newswires

March 25, 2026 12:49 ET (16:49 GMT)

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25.06.26 UBS Buy Jefferies & Company Inc.
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