Aktien Wien Schluss: Aktien von Banken stark nachgefragt


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag mit klaren Gewinnen geschlossen. Vor allem Titel aus der Finanzbranche stützten nach der Aufhebung der Dividendenstopp-Empfehlung der Europäischen Zentralbank (EZB) ab Ende September den österreichischen Aktienmarkt. Aber auch eine Zahlenvorlage der BAWAG stand im Bankensektor im Fokus.

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Der Leitindex ATX gewann satte 1,60 Prozent auf 3504,06 Punkte. Für den ATX-Prime ging es um 1,47 Prozent auf 1774,16 Einheiten hinauf.

In einem Kommentar der Erste Group Research sahen die Experten die Entscheidung der EZB als positiv an. Die Maßnahme der Währungshüter sei eine außergewöhnliche gewesen und ihre Aufhebung eine erwartete Folge der sich bessernden makroökonomischen Zustände.

Unter den Finanztiteln legten BAWAG um starke 4,96 Prozent zu, wobei hier auch frische Quartalszahlen ins Gewicht gefallen sein dürften. Das Geldhaus hat in diesem Jahr bis Juni den Nettogewinn im Jahresabstand um 56 Prozent auf 193 Millionen Euro gesteigert, nach 124 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Zudem will die BAWAG 420 Millionen Euro Dividenden nachzahlen.

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Die schwer gewichteten Aktien der Branchenkollegen Erste Group und Raiffeisen Bank International (RBI) schlossen ebenfalls klar höher. Die Titel der Erste Group und der RBI gewannen jeweils mehr als zwei Prozent. Beide Finanzinstitute werden zudem ihre Quartalszahlen am Freitag vorlegen. Die Aktien der vergleichsweise kleineren Addiko Bank steigerten sich in einem volatilen Handel um knapp drei Prozent.

Hinsichtlich weiterer Unternehmensnachrichten trat Lenzing in den Vordergrund. Der Faserkonzern investiert an seinem Produktionsstandort Grimsby in Großbritannien 20 Millionen Pfund (23,3 Millionen Euro) in eine neue Abwasseraufbereitungsanlage. Die Titel gewannen 1,75 Prozent hinzu.

Am anderen Ende der Kurstafel gaben Rosenbauer um 2,60 Prozent nach. Die Titel der Do&Co verloren 2,54 Prozent und Zumtobel sanken um 1,61 Prozent./sto/ste/APA/eas

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