Aktien Wien Schluss: ATX erleidet achten Verlusttag in Folge


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Montag leicht schwächer geschlossen. Der ATX fiel 8,71 Punkte oder 0,31 Prozent auf 2778,68 Einheiten. Der Aktienhandel startete aufgrund von technische Schwierigkeiten am Montag etwas später. Im frühen Handel hatte der ATX noch gut behauptet notiert, bevor er im Verlauf erneut deutlich in die Verlustzone abrutschte. Schließlich beendete der Wiener Leitindex seinen achten Handelstag in Folge mit negativem Vorzeichen.

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Unterstützung hatten zunächst Hoffnungen auf ein weltweit koordiniertes Eingreifen der wichtigsten Zentralbanken geliefert. Nach der Federal Reserve am Freitag hatte zuletzt auch die Bank of Japan besondere Maßnahmen angedeutet, um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus zu dämpfen. Auch Konjunkturdaten aus der Eurozone fielen überraschend gut aus. Dennoch blieben die Anleger Analysten zufolge sehr nervös.

Neuigkeiten zu am heimischen Aktienmarkt notierten Unternehmen blieben Mangelware. Am Vormittag legte Flughafen Wien Ergebnisse für das Jahr 2019 vor. Dem Flughafenbetreiber gelang ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn. Trotzdem schlossen die Aktien von Flughafen Wien um klare 2,48 Prozent tiefer auf 29,50 Euro. Die Belastung durch die Folgen des Coronavirus für die Reise- und Luftfahrtbranche dürften hier die erfreulichen Zahlen überwogen haben.

An der Spitze des ATX gingen die Titel von s Immo (plus 7,29 Prozent) und der Immofinanz (plus 7,94 Prozent) aus dem Handel. Am Freitag war bekannt geworden, dass der österreichische Investor und s-Immo-Kernaktionär Ronny Pecik gemeinsam mit dem slowakischen Investor Peter Korbacka 10,7 Prozent an der börsennotierten Immofinanz AG erworben hat.

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Der Leitindex zeigte sich auch von Kursverlusten der Schwergewichte Raiffeisen (minus 1,82 Prozent) und Erste Group (minus 2,09 Prozent) belastet, die besonders hohe Handelsvolumina aufwiesen. Ebenfalls viel gehandelt mit hohen Abschlägen waren die Papiere des steirischen Anlagebauers Andritz, die sich um 5,14 Prozent auf 30,28 Euro verbilligten./rai/APA/nas

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