Aktien Wien Schluss: Bankenaktien fester


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WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit klaren Zuwächsen geschlossen. Der österreichische Leitindex ATX gewann 0,61 Prozent auf 2108,75 Punkte, nachdem er am Vortag noch 1,3 Prozent eingebüßt hatte. Der breiter gefasste ATX Prime verbesserte sich um 0,50 Prozent auf 1081,74 Einheiten. Marktteilnehmer verwiesen auf eine überwiegend positive internationale Anlegerstimmung.

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Nach einem bis zum Mittag gebremsten Aktienhandel, sorgten im Verlauf überraschend starke US-Arbeitsmarktzahlen europaweit und an der Wall Street für eine klare Stimmungsaufhellung. Die US-Firmen haben im September mit der wirtschaftlichen Erholung von der Coronarezession überraschend viele Stellen geschaffen. Unter dem Strich entstanden 749 000 neue Jobs, wie aus der Umfrage des Personaldienstleisters ADP hervorgehrt. Experten hatten lediglich mit 650 000 gerechnet.

In Wien gab es bei den schwergewichteten heimischen Bankentitel nach den deutlichen Vortagesverlusten klar positive Vorzeichen zu sehen. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Kursplus in Höhe von 1,3 Prozent verbuchen. Bawag steigerten sich um deutliche 2,7 Prozent und Erste Group verteuerten sich um 0,7 Prozent.

Flughafen Wien büßten hingegen fast sieben Prozent ein. Wegen des coronabedingten Einbruchs im Flugverkehr hat der größte heimische Airport Sparmaßnahmen verhängt, der Aufwand wird um 220 Millionen Euro reduziert. Es wird weniger investiert. Die zwei größten Bauvorhaben, die man im Sommer beginnen wollte - Sanierung des Pier Ost und Erweiterung des Terminal 3 - liegen laut Vorstand Günther Ofner auf Eis. Für den Baubeginn der 3. Piste könnte es, so es Fristen gibt, Aufschübe geben.

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Eine Kursschwäche gab es auch bei den Andritz-Anteilsscheinen (minus 4,4 Prozent) zu beobachten. Die Papiere der Telekom Austria schwächten sich um 1,5 Prozent ab. Die Titel des Telekomunternehmens wurden aber ex Dividende gehandelt.

voestalpine schlossen nach Verlaufsverlusten mit plus 1,1 Prozent. Der Stahl- und Technologiekonzern fährt die Kurzarbeit in Österreich per 1. Oktober massiv zurück, wurde bekannt. Konkret soll der Anteil der Beschäftigten mit reduzierter Arbeitszeit von zuletzt 35 Prozent auf knapp 23 Prozent sinken.

Polytec gingen mit minus 1,7 Prozent auf 5,31 Euro aus dem Handelstag. Das Analysehaus Warburg Research hat sowohl die Kaufempfehlung ("Buy") als auch das Kursziel von 8,00 Euro für die Aktien des oberösterreichischen Autozulieferers bestätigt. Die aktuelle Bewertung der Aktie sei sehr attraktiv und sollte in den Fokus der Investoren zurückkehren, schreibt Warburg-Analyst Marc-Rene Tonn.

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Auffällige Kursbewegungen zeigten zudem Schoeller-Bleckmann mit plus 3,4 Prozent. EVN-Papiere gewannen 2,4 Prozent./ste/dkm/APA/fba

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