Aktien Wien Schluss: Verluste nach Rekordhoch


WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag nach einem Rekordkurs im Frühhandel mit etwas schwächerer Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Am Vormittag war der ATX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 6.000 Punkten geklettert und schloss nun mit minus 0,44 Prozent auf 5.941,42 Einheiten. Zur Wochenmitte hatte der Leitindex noch um fast drei Prozent gewonnen.

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Am Mittwoch beflügelten international die Hoffnungen auf eine baldige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran. Mangels konkreter Schritte ging es nun mit den Aktienkursen europaweit wieder abwärts. Der Nahost-Konflikt ist laut Helaba-Analysten weiterhin das dominierende Thema.

In Wien rückte auf Unternehmensebene Lenzing mit einer Zahlenvorlage in den Fokus. Der oberösterreichische Faserhersteller hat im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis nach Steuern ging zurück. Der Umsatz verringerte sich wegen niedrigerer Zellstoffpreise sowie geringerer Faserverkaufsmengen und -preisen. Laut Erste Group-Analysten entsprachen die Ergebnisse weitgehend den Erwartungen. Die Lenzing-Aktie schloss nach klaren Verlaufsgewinnen prozentual unverändert.

Unter den Technologiewerten fielen AT&S nach dem jüngsten Rekordkurs 1,2 Prozent. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des Leiterplattenherstellers bereits mehr als 210 Prozent zugelegt.

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Die schwergewichteten Banken wiesen verschiedene Vorzeichen auf. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International (Raiffeisen) konnten ein Kursplus von 1,8 Prozent verbuchen. Erste Group verteuerten sich um 1,2 Prozent, bei der BAWAG ging es hingegen um zwei Prozent abwärts.

Die Ölpreise gaben mittlerweile den dritten Tag in Folge nach und belasteten damit die Aktien aus dem Bereich. OMV sanken um ein Prozent und beim niederösterreichischen Ölfeldausrüster SBO gab es ein Minus von 3,7 Prozent./ste/sto/APA/jha

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