Aktienrückkäufe geplant

Swiss Re gibt moderaten Gewinnausblick für 2026 - Aktie unter Druck


Swiss Re gibt moderaten Gewinnausblick für 2026 - Aktie unter Druck

Der weltgrößte Rückversicherer Swiss Re will mit der Sanierung seines Lebens- und Krankengeschäfts den Gewinn ein Stückchen steigern.

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So rechnet Konzernchef Andreas Berger für 2026 mit einem Konzerngewinn von 4,5 Milliarden US-Dollar (rund 3,9 Mrd Euro), wie die Swiss Re am Freitag in Zürich mitteilte. Das Ziel liegt etwas über den 4,4 Milliarden Dollar, die Berger für 2025 anpeilt. An der Börse kamen die Neuigkeiten allerdings schlecht an.

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Die Swiss-Re-Aktie verliert an der SIX zeitweise 5,94 Prozent auf 130,28 CHF und war damit mit Abstand größter Verlierer im Schweizer Leitindex SMI. Auch die Kursgewinne aus dem bisherigen Jahresverlauf sind damit weg: Im Vergleich zum Jahreswechsel hat die Swiss-Re-Aktie nun rund zwei Prozent verloren.

Die Ziele des Konzerns für 2026 seien konservativ und lägen unter den Markterwartungen, schrieb Branchenexperte Philip Kett vom Investmenthaus Jefferies. Auch von dem angekündigten Aktienrückkauf hätten sich Anleger mehr erhofft.

Unterdessen setzt die Swiss Re künftig stärker auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Der Konzern habe bei der Integration von KI Fortschritte erzielt - etwa bei neuen Verträgen, in der Schadenbearbeitung und in der Datenverarbeitung, hieß es weiter.

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Mit dem eingeleiteten Kostensparprogramm sieht sich das Management auf Kurs. Für die Zeit von 2025 bis 2027 hat sich der Konzern die Senkung der Betriebskosten um 300 Millionen Dollar zum Ziel gesetzt. Bisher sei davon rund ein Drittel umgesetzt, hieß es.

Im vierten Quartal dürfte die Sanierung des Geschäfts in Australien, Israel und Südkorea die Swiss Re allerdings mit 250 Millionen Dollar vor Steuern belasten. Ab dem nächsten Jahr soll die Leben- und Kranken-Sparte dann 1,7 Milliarden Dollar Gewinn abwerfen. Für 2025 hatte die Swiss Re 1,6 Milliarden in Aussicht gestellt.

Die Anteilseigner können derweil nicht nur steigende Dividenden, sondern auch Jahr für Jahr regelmäßige Aktienrückkäufe erwarten. Losgehen soll es 2026 mit einem Rückkaufprogramm über 500 Millionen Dollar. Die Dividende soll wie bisher geplant jährlich um mindestens sieben Prozent steigen.

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An ihrem längerfristigen Renditeziel hält die Swiss Re fest: Über mehrere Jahre will das Management weiterhin eine Eigenkapitalrendite von "mehr als 14 Prozent" erreichen. In der Schaden- und Unfall-Rückversicherung sollen die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb weiterhin weniger als 85 Prozent des Umsatzes aufzehren. Im direkten Geschäft mit der Industrie (Corporate Solutions) soll diese Schaden-Kosten-Quote unter 91 Prozent liegen.

Zum Vergleich: Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will seinen Gewinn im kommenden Jahr auf mindestens 2,7 Milliarden Euro steigern, nachdem er sein Ziel für 2025 im November auf 2,6 Milliarden angehoben hatte. Der Branchenzweite Munich Re peilt für das laufende Jahr rund 6 Milliarden Euro an und will seine Ziele für 2026 an diesem Donnerstag (11. Dezember) bekannt geben.

ZÜRICH (dpa-AFX)

Bildquellen: Swiss Re, Swiss Re

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08.07.26 Swiss Re Sell Goldman Sachs Group Inc.
09.06.26 Swiss Re Neutral JP Morgan Chase & Co.
26.05.26 Swiss Re Underweight Barclays Capital
21.05.26 Swiss Re Sell UBS AG
13.05.26 Swiss Re Sell Goldman Sachs Group Inc.