APA ots news: Allianz Global Wealth Report 2026: Geldvermögen auf...


Werte in diesem Artikel
Indizes

7,655.32 USD 3.78 USD 0.05 %

APA ots news: Allianz Global Wealth Report 2026: Geldvermögen auf Rekordhoch - Österreich setzt verstärkt auf Wertpapiere

Werbung

München/Wien (APA-ots) - - Globales Geldvermögen steigt 2025 um +8,6 %

auf den Rekordwert von

268,4 Billionen Euro - vier von fünf Euro des Vermögenszuwachses

stammen aus Wertsteigerungen

- In Österreich wächst das Brutto-Geldvermögen um +5,0 % auf 968,6

Milliarden Euro - mehr als die Hälfte der Neuanlagen fließt in

Werbung

Wertpapiere, Anteil der Bankeinlagen auf historischem Tiefstand

- Ausblick: Plus von rund 9 % für 2026 erwartet - künstliche

Intelligenz als Chance für die Vermögensbildung, hohe Bewertungen als

Risiko

Das Geldvermögen privater Haushalte ist 2025 weltweit um +8,6 % auf

den Rekordwert von 268,4 Billionen Euro gestiegen. Das zeigt die 17.

Ausgabe des Allianz Global Wealth Reports, der die Vermögens- und

Werbung

Verschuldungssituation in fast 60 Ländern analysiert. Österreich

blieb mit +5,0 % hinter der globalen Dynamik zurück, wuchs jedoch

stärker als Westeuropa (+4,5 %). Den größten Beitrag zum weltweiten

Anstieg leisteten die Kapitalmärkte: Rund vier von fünf Euro des

zusätzlichen Vermögens gehen auf Wertsteigerungen zurück.

Zwtl.: Österreich: Wertpapiere erreichen Rekordanteil, Kaufkraft

bleibt unter Niveau von 2021

Das Brutto-Geldvermögen der österreichischen Haushalte erhöhte

sich 2025 um +5,0 % auf 968,6 Milliarden Euro und wuchs damit stärker

als der westeuropäische Durchschnitt (+4,5 %). Den kräftigsten

Zuwachs verzeichneten Wertpapiere mit +8,0 %, gefolgt von

Bankeinlagen (+3,1 %) sowie Versicherungen und Pensionen (+1,5 %).

Der Wertpapieranteil am Portfolio erreichte mit 46,2 % einen

Rekordwert und lag deutlich über dem westeuropäischen Schnitt von

36,8 %, während der Anteil der Bankeinlagen auf einen historischen

Tiefpunkt von 37,3 % fielen - ein klares Zeichen für ein verändertes

Anlageverhalten.

Daniel Mati, CEO der Allianz Österreich, betont: "Das

Allzeithoch an Wertpapieren zeigt, dass die Menschen in Österreich

renditeorientierter anlegen. Das ist ein positives Signal für den

langfristigen Vermögensaufbau. Jetzt gilt es, diesen Schwung auch in

die private Altersvorsorge zu tragen, denn Versicherungen und

Pensionen wachsen nach wie vor nur verhalten."

Wie sich die Präferenzen der Haushalte verschieben, spiegelt sich

auch in den Sparentscheidungen des vergangenen Jahres wider. Die

Neuanlagen gingen zwar um 7,6 % auf 27,8 Milliarden Euro zurück,

erreichten aber den zweithöchsten Wert seit Beginn der Datenreihe;

nur im Rekordjahr 2024 wurde mehr gespart. 53,0 % davon flossen in

Wertpapiere, 41,3 % in Bankeinlagen und 5,1 % in Versicherungen und

Pensionen - einer der höchsten Wertpapieranteile in Westeuropa. Die

Wertpapierkäufe erreichten mit 14,8 Milliarden Euro einen neuen

Höchstwert: 7,6 Milliarden Euro entfielen auf Investmentfonds, der

zweithöchste Wert der Datenreihe, 5,8 Milliarden Euro auf sonstige

Wertpapiere und 1,4 Milliarden Euro auf Aktien. Im Jahr davor hatten

österreichische Haushalte unterm Strich noch mehr Aktien verkauft als

gekauft. Die Trendwende unterstreicht das wachsende Vertrauen in die

Kapitalmärkte.

Etwas verhaltener fällt die Bilanz aus, wenn man die Teuerung

berücksichtigt. Inflationsbereinigt wuchs das Geldvermögen um +1,4 %.

Seit 2019 stieg seine Kaufkraft um lediglich +1,7 % - etwas mehr als

in Westeuropa (+0,5 %), aber weit weniger als im globalen

Durchschnitt (+23 %). Gegenüber dem Höchststand von 2021 liegt sie

noch immer 8,1 % niedriger: Der Inflationsschock ist nicht

überwunden.

Solide entwickelte sich hingegen die Schuldenseite der privaten

Haushalte. Die Verbindlichkeiten nahmen um nur +0,9 % auf 218,9

Milliarden Euro zu, Hypothekendarlehen sanken sogar um 0,6 %. Das

Netto-Geldvermögen stieg dadurch um +6,3 % auf 749,7 Milliarden Euro,

die Verschuldungsquote fiel von 23,5 % auf 22,6 %. Mit 82.260 Euro

pro Kopf belegt Österreich im weltweiten Ranking unverändert Rang 16.

Zwtl.: Globaler Markt: Kapitalmärkte treiben den Vermögenszuwachs

Trotz schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds

legten Wertpapiere weltweit um +12,4 % zu - mehr als doppelt so stark

wie Bankeinlagen (+5,7 %) oder Versicherungen und Altersvorsorge (+

5,0 %). Ihr Anteil am globalen Geldvermögen stieg auf den Rekordwert

von 46,9 %. Die Neuanlagen sanken hingegen um 5,4 % auf 4,1 Billionen

Euro. Besonders profitierten nordamerikanische Haushalte, deren

Portfolios zu 60,7 % aus Wertpapieren bestehen; auf die Region

entfielen 51,4 % des weltweiten Zuwachses. Über die vergangenen zehn

Jahre gingen dort 71 % des Vermögenswachstums auf Wertsteigerungen

zurück, in Westeuropa nur 36 %.

"Das globale Geldvermögen hat 2025 erneut einen Rekord erreicht -

doch nominale Rekorde erzählen nur die halbe Geschichte", sagte

Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Allianz. "Seit 2019 ist das

nominale Geldvermögen um 50 % gestiegen, real, also bereinigt um die

Inflation, jedoch nur um 23 %. In Westeuropa ist die Entwicklung noch

schwächer: Dort liegt das reale Geldvermögen lediglich 0,5 % über dem

Niveau von 2019. In Nordamerika sind es 21 %, in China 70 %."

Zwtl.: Ausblick: Künstliche Intelligenz zwischen Wachstumstreiber und

Marktrisiko

Für 2026 erwartet Allianz Research ein weltweites Wachstum des

Geldvermögens von rund +9 %. Mittelfristig trüben schwächeres

Wirtschaftswachstum, anhaltender Inflationsdruck, geopolitische

Fragmentierung und hohe Staatsschulden die Renditeaussichten.

Künstliche Intelligenz wird damit zum entscheidenden Faktor:

Höhere Produktivität und steigende Unternehmensgewinne könnten die

Kapitalmarktrenditen stützen. Zugleich macht die wachsende

Abhängigkeit von KI-getriebenen Märkten Haushaltsvermögen

verwundbarer. Seit Ende 2022 legte der S&P 500 um rund 95 % zu. Eine

Korrektur um 25 % würde im Jahr des Schocks rund 27 Billionen US-

Dollar an US-Haushaltsvermögen vernichten - fast 14 % des gesamten

Nettovermögens - und die US-Wirtschaft in eine Rezession drücken.

"KI könnte zum nächsten großen Motor der Vermögensbildung werden.

Doch entscheidend ist, wer die Vermögenswerte besitzt - und damit an

den Erträgen teilhat", sagte Katharina Utermöhl, Head of Thematic &

Policy Research bei Allianz Research. "Wenn sich die Wertschöpfung

durch KI stärker in Richtung Kapital verschiebt, werden eine breitere

Beteiligung an Kapitalerträgen und Maßnahmen zur Unterstützung der

Beschäftigten beim Wandel entscheidend sein, damit möglichst viele

Menschen von der KI-Dividende profitieren."

Downloads

- Die interaktive "Allianz Global Wealth Map" finden Sie auf unserer

Homepage.

- Die Studie finden Sie hier.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Allianz Österreich

Dr. Thomas Gimesi

Telefon: +43 676 878 222 914

E-Mail: presse@allianz.at

Website: https://www.allianz.at/

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0090 2026-09-29/11:00

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.